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Wenn die Kraniche Walzer tanzen

Wenn die Kraniche Walzer tanzen
Geschäftsführer Cityvision Thomas Manglitz , der Leiter des Filmclubs Objektiv Gerhard Comelli, Daniel Peltzer (Leiter Marketing NEW), Harald Widera, Unternehmenskommunikation Stadtsparkasse Mönchengladbach und Andreas Roth (v.l.), Leitung Vertrieb PK Office, ziehen an einem Strang, um das Festival „2016: Die Besten“ auf die Beine zu stellen. FOTO: Isabella Raupold
Mönchengladbach. Auf Einladung des Mönchengladbacher Filmclubs Objektiv findet am Sonntag, 27. November, das mittlerweile siebte Einladungsfestival „2016: Die Besten“ im Carl-Orff-Saal der Musikschule statt, bei dem Goldmedaillenfilme vierer Autoren vorgeführt und gefeiert werden. Von Yvonne Simeonidis

Frei nach dem Motto, „wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Propheten kommen“, kam der Filmclub Objektiv mit seinem Leiter Prof. Gerhard Comelli 2010 auf die Idee, dem filminteressierten Publikum besondere Film-Leckerbissen in die Stadt zu holen.

Die Besonderheit des Festivals besteht im direkten Kontakt zu den Autoren. Diese verbringen das gesamte Wochenende in Mönchengladbach und stehen nach der Präsentation ihrer Filme für Frage und Antwort-Runden zur Verfügung, bevor sie von ihrem prominenten Paten den Preis des Festivals, ein stilvoll designtes Windlicht aus Glas mit einer Gravur des Clublogos überreicht bekommen.

Die in diesem Jahr erneut von einer Jury aus Experten und Autoren ausgewählten Filme entstammen unterschiedlichsten Genres und behandeln Themen wie sie verschiedener nicht sein können. Ihnen allen gemein ist, dass sie im laufenden Jahr bereits mehrfach ausgezeichnet wurden.

In „Ein Dorf wird braun“ (Pate: Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners), einer Mischung aus Dokumentation und Reportage, begleitet Frank Lauter die Dreharbeiten des Fernsehfilms „Elser“. Er kommt mit Regisseur, Darstellern und der Filmcrew ins Gespräch und beobachtet sie bei der Arbeit.

Der zweite Film des Festivals „Hütte 5“ (Pate: Daniel Peltzer, Leiter Marketing NEW) begleitet Filmemacher Manfred Friedrich bei der Jagd nach der perfekten Aufnahme der Walzer tanzenden Kraniche. Dazu schloss er sich für 14 Stunden in einer winzigen Beobachtungshütte in der Nähe der Ostsee ein.

Physik mal auf die vergnügliche Art bietet Professor Dr. Gerhard Kreysa in seinem Film „Auch ohne Einstein?“ (Pate: Bernd Ormanns, Leiter Unternehmenskommunikation Stadtsparkasse Mönchengladbach). In „Eis und heiß – auf hohem Niveau“ (Pate: Frank Füser, Fachbereichsleiter Weiterbildung und Musik der Stadt Mönchengladbach) reist Toni Ackstaller ins bolivianische Hochland und bannt ein beeindruckendes Naturschauspiel auf Zelluloid.

Los geht es am Sonntag, 27. November, um 10.30 Uhr, Einlass ab 10 Uhr. Der Eintritt ist frei.

(Report Anzeigenblatt)