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Potpourri-Festival findet vom 16. bis 18. Januar 2015 statt / Bewerbungsphase ist gestartet
Werde Teil des Potpourri!

Potpourri-Festival findet vom 16. bis 18. Januar 2015 statt / Bewerbungsphase ist gestartet: Werde Teil des Potpourri!
Mit Herzblut dabei: Marcel Luis, Tarek Shukrallah, Kai Wieland, Marie-Theres Müller, Sean Levey, Niklas Wilk-Marten und Ronja Schiffer. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach (cc). Horst hat sich verabschiedet, doch das Potpourri-Festival bleibt und bietet jungen Musikern, Künstlern und Moderatoren aus Mönchengladbach und Umgebung eine Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und ihr Talent einem breiten Publikum zu zeigen. Bewerbungen fürs Potpourri sind bis zum 13. Oktober möglich. Von Christina Caelers

Talent und Engagement – in Mönchengladbach sind beide Zutaten gerade bei den jungen Menschen vorhanden. Davon konnte man sich bereits bei zwei Potpourri-Festivals überzeugen, die in den letzten Jahren etwa je 1 000 Besucher ins TiG lockten. Doch Talent muss auch erkannt, gefördert und weiterentwickelt werden – dafür bietet das Potpourri Festival, das selbst von elf jungen Menschen zwischen 16 und 21 Jahren organisiert wird, eine gute Möglichkeit. „Wir bieten den Musikern und Künstlern eine Bühne mit gleichaltrigem und breitem Publikum. Untereinander entwickeln sich wertvolle Netzwerke, da alle Teilnehmer Feedback über ihr Schaffen bekommen und wir Workshops mit erfahrenen Künstlern und Musikern aus Mönchengladbach im Vorhinein ermöglichen. Die finanzielle Unterstützung unsererseits, sowie tolle Preise sind weitere Argumente, um am Potpourri-Festival teilzunehmen“, erklärt Niklas Wilk-Marten vom Organisationsteam.

Die Bewerbungsphase ist gestartet. Bis zum 13. Oktober können sich Jugendliche in den drei Bereichen „Musik“, „Kunst“ und – ganz neu – „Moderation“ bewerben. Im Vordergrund steht nach wie vor der Musikcontest beim Potpourri. Daran dürfen Bands und Musiker teilnehmen, die ein Durchschnittsalter von 23 Jahren nicht überschreiten, aus Mönchengladbach und Umgebung kommen, keinen Plattenvertrag haben und ausschließlich eigene Stücke und keine Coversongs spielen. Unter allen Bewerbern treffen die Organisatoren eine Vorauswahl, die dann in einem Facebook-Voting um die Teilnahme am Contest antreten können. Zudem gibt es „Wild-Cards“, die das Orga-Team ausspielen kann, wenn es eine Band für besonders talentiert oder hörenswert hält, die vielleicht noch keine allzu große Fanbase hat und in einem Facebook-Voting untergehen würde. Preise für die Musikcontest-Finalisten sind professionelle Studioaufnahmen, ein Videodreh, ein Fotoshooting und eigene Merchandiseprodukte.

Zum ersten Mal winkt dem Sieger des Contest kein Auftritt beim beliebten Horst-Festival, doch trotz aller Traurigkeit darüber nutzen die Veranstalter des Potpourri die Chance ihr Festival weiter nach vorne zu bringen und das nach wie vor mit dem Horst Musik- und Kulturförderung e.V. im Rücken. „Wir finden das Aus des Horst-Festivals natürlich sehr schade, zumal wir dort unsere ersten Festivalerfahrungen gemacht haben. Doch jetzt sind wir das größte Projekt des Horst e.V. und das macht uns natürlich auch stolz“, sagt Wilk-Marten.

Für das Rahmenprogramm in den umliegenden Ladenlokalen des TiG können sich Künstler jeder Art bewerben. Ob Fotografie, Poetry, Malerei, Zauberei, Schauspielerei, Tanz oder Mode – alles ist gern gesehen. Neben einer Plattform, um sich der Öffentlichkeit zu zeigen, können die Projekte von der Umsetzung bis hin zur Ausstellung/Durchführung finanziell unterstützt werden. Zusätzlich werden Coachings in einigen Bereichen angeboten, so dass man von etablierten Kreativen unterstützt wird.

Wie jede gute Veranstaltung braucht natürlich auch das Potpourri eine entsprechende Moderation. Dafür wird in diesem Jahr ein Moderationspärchen gesucht, das ebenfalls in den Genuss vorbereitender Coachings kommt.

„Potpourri ist ein Festival bei dem Jugendliche kulturell gefördert werden und eine stärkere Bindung zu ihrer Stadt aufbauen sollen. Wir sind stolz dies bereits zum dritten Mal ehrenamtlich auf die Beine zu stellen, doch die Finanzierung muss stärker fundiert werden. Dafür suchen wir immer Sponsoren, egal in welcher Form“, appelliert Marie-Theres Müller vom Organisations-Team zum Schluss noch einmal.

(Report Anzeigenblatt)