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Sanierung macht Fortschritte

Sanierung macht Fortschritte
Georg Wilms, Geschäftsführer der Erkelenzer Firma Schleiff Denkmalentwicklung, in der 1. Etage des Gebäudes. Derzeit werden die Vorarbeiten für den Einzug der neuen Decke geleistet; Spannanker halten die Außenwände zusammen. FOTO: Heinz-Gerd Wöstemeyer
Nachdem Anfang August vorigen Jahres der Kaufvertrag für das Wickrather Kreuzherrenkloster zwischen der Stadt Mönchengladbach und der Erkelenzer Firma Schleiff Denkmalentwicklung unterzeichnet worden war, wurde Ende Oktober mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Von Klaus Schröder

„Wir sind gut im Zeitplan“, sagt Georg Wilms, kaufmännischer Geschäftsführer der Firma Schleiff Denkmalentwicklung. Er gehe davon aus, dass die Sanierungsarbeiten Ende des Jahres, spätestens Anfang 2017 abgeschlossen seien.

In dem historischen Gebäude, dem Wirtschaftsflügel des ehemaligen Kreuzherrenklosters (von 1491 bis 1802), werden künftig drei Büroeinheiten von 90, 140 und 165 Quadratmetern Grundfläche entstehen. Georg Wilms weist darauf hin, dass die Räume noch zu haben sind. „Wer das besondere Ambiente eines historischen Gebäudes mag, um dort ein Büro, eine Kanzlei oder eine Praxis einzurichten, sollte sich mit uns in Verbindung setzen“, so Wilms.

Die Holzdecke wurde in den vergangenen Wochen entfernt und wird in Kürze durch eine Betondecke ersetzt. „Alle Maßnahmen, die wir hier durchführen, werden mit der Unteren Denkmalbehörde abgestimmt“, versichert Georg Wilms. Er zeigt auf ein paar „Stützbalken“, die frei im Raum hängen: „Das Gebälk wird aus Gründen des Denkmalschutzes erhalten, auch wenn es keine tragende Funktion mehr hat“, erklärt er. Zudem seien historisch wichtige Elemente wie einige Türen und eine Treppe sichergestellt worden, um sie aufzuarbeiten und nachher wieder einzusetzen. „Das meiste spielt sich im inneren des Gebäudes ab, die Außenansicht des Klosters bleibt im wesentlichen erhalten“, erklärt der Geschäftsführer.

Um während der Bauarbeiten zu gewährleisten, dass die Außenwände stabil bleiben, wurden Spannanker eingezogen. Parallel zu den Arbeiten im Erdgeschoss und in der 1. Etage werden die mit Haus-Schwamm befallenen Kellerwände saniert. „Ich hoffe, dass wir nicht auf weitere Überraschungen stoßen“, sagt Georg Wilms und lächelt zuversichtlich, „aber damit rechne ich eigentlich nicht.“

(StadtSpiegel)