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Wiesnfest wird größer

Mönchengladbach. Am ersten Septemberwochenende geht das Wiesnfest im Nordpark in die vierte Runde. Das Zelt wird nochmal erweitert, außerdem ergänzt man die Veranstaltung um einen Familientag am Sonntag. Karten gibt es bereits im Vorverkauf. Von David Friederichs

So wie im vergangenen Jahr soll es diesmal nicht laufen. Denn da musste das Wiesnfest im Nordpark kurzfristig von der Grünfläche auf dem Konrad-Zuse-Ring auf den Parkplatz PX verlegt werden. „Das letzte Jahr hat ein ganz schönes Loch in die Kasse gerissen. Wir haben sogar überlegt, ob wir in 2015 noch einen weiteren Anlauf machen. Aber das Wiesnfest hat jetzt schon Tradition. Es ist eine Veranstaltung von Mönchengladbachern für Mönchengladbachern“, sagt Veranstalter Ralf Maibaum.

Und da Stillstand in gewissem Maße Rückschritt bedeutet, hat man sich wieder einige Neuerungen einfallen lassen. So wird das Zelt nochmal erweitert, um mehr Platz zwischen den Tischen zu schaffen. „Wir wollen nicht noch mehr Leute ins Zelt packen, sondern den Gästen mehr Freiraum bieten“, verdeutlicht Rolf Müller. Maximal 1 500 Leute haben an den beiden Veranstaltungstagen, 4. und 5. September, die Möglichkeit, in Lederhose und Dirndl zu feiern. Mit verschiedenen Paketen kann man Tische in verschiedenen Kategorien buchen: vom VIP-Premium Paket, über den Erdinger Stammtisch bis hin zu Einzelkarten (genaue Infos zu den einzelnen Paketen und Karten unter www.gladbacher-wiesn.de). Um Irritationen bei den Tischen zu vermeiden und einen schnelleren Einlass zu gewährleisten, hat man online ein Buchungssystem entwickelt, bei dem man genau sehen kann, welche Tische noch frei sind, außerdem bekommt man schon bei der Buchung sein Einlassbändchen sowie eventuelle Verzehrkarten.

Musikalisch dürfen sich die Gäste des Wiesnfestes auf die aus den letzten Jahren bekannte Band „Münchener Gaudiblosn“ freuen, die allerdings in neuer, erweiterter Besetzung nach Mönchengladbach kommen. Als zweiter Act sind in diesem Jahr zwei junge Holländer dabei, die allerdings auf zahlreichen Oktoberfesten schon ihre Qualitäten als Stimmungsgaranten unter Beweis gestellt haben. „Gipfelpower“ nennen sich Roy Stekhuizen an Steirischen Harmonica und Dave van Ewijk an den Drums, die neben klassischer Oktoberfestmusik auch auch bekannte Welthits liefern, die bei keinem Oktoberfest fehlen dürfen.

Ganz neu ins Programm haben die Verantwortlichen erstmals den Sonntag ins Programm genommen. „Da das Zelt ohnehin bis Montag hier steht, werden wir in diesem Jahr den Sonntag als Familientag hinzunehmen. Ab 11 Uhr kann man bei freiem Eintritt nicht nur Bier aus Maßkrügen und bayrische Spezialitäten genießen, sondern auch den DJ-Längen lauschen und rund um das Festzelt einiges erleben. Während die Kleinen sich auf der Hüpfburg austoben können, erweckt eine überdimensionale Carrera-Bahn das Kind im Manne. Mit gezeiteten Runden und Tankstops darf sich jeder einmal wie ein Rennfahrer fühlen. Außerdem kann man zwischen Wiesnfest und der Automobilausstellung hin und her schlendern, die am gleichen Tag im Nordpark auf dem Messegelände stattfindet.

(Report Anzeigenblatt)
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