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XXL-Kunst zum Erleben

XXL-Kunst zum Erleben
Gregor Wosik, Julien A. Kempkens und Rainer Käsmacher (v.l.) laden auf die „Straße des Friedens“ ein. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach. "Give peace a chance" heißt das Kunstobjekt im Großformat, das die Mönchengladbacher Künstler Gregor Wosik, Julien A. Kempkens und Rainer Käsmacher in zwei Jahren Arbeit geschaffen haben. Ab dem 20. Februar können Interessierte die Kunst "erleben". Von Ulrike Mooz

Zerborstene Häuserwände, knatternde Maschinengewehre, fliehende Menschen auf der einen Seite, plätschernde Bäche, Vogelgezwitscher und "Angekommene" auf der anderen – das XXL-Kunstwerk "Give peace a chance" hat angesichts der Flüchtlingsströme nochmal eine besondere Aktualität bekommen. Begonnen haben es der 3D-Illusionsmaler Gregor Woski, der Bildhauer Julien A. Kempkens und der Assemblagen-Künstler (Assemblagen sind zu Kunst gewordene gesammelte Gegenstände) Rainer Käsmacher aber schon vor zwei Jahren. "Wir wollten schon immer etwas zusammen machen", sagt Rainer Käsmacher. "Art'rois" haben sich die drei dafür wortspielerisch genannt.

Das Thema Krieg und Frieden war schnell gefunden, erste Entwürfe entstanden auf dem sprichwörtlichen Bierdeckel. In zwei Jahren Arbeit schufen die ungleichen Künstler, gebürtig aus Polen, Togo und Deutschland, eine 16 Meter lange und 6,50 Meter breite "Straße des Friedens", auf der Menschen Gier, Neid und unnütze Besitztümer hinter sich lassen und eine Welt des Friedens finden. Der Betrachter ist dabei ausdrücklich zum Miterleben und auch Mitdiskutieren eingeladen, darf in dem Riesenkunstwerk rumlaufen und Figuren und Gegenstände anfassen. Ab dem 20. Februar sind Interessierte zu diesem Kunsterlebnis mit vielen Überraschungen eingeladen.

(Report Anzeigenblatt)