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Zukunftsweisend und persönlich

Zukunftsweisend und persönlich
Freuen sich über ihre „Bankfiliale der Zukunft“ (von links): Lutz Kels, Filialleiter der Sparkasse Windberg, Vorstandsvorsitzender Hartmut Wnuck, Frank Daniels, stellvertretender Filialleiter der Filiale Windberg, und Mark Giesen, stellvertretender Abteilungsleiter Electronic Banking. FOTO: SSK MG
Mönchengladbach. Nach dreimonatiger Umbauzeit und einem Invest von fast einer Million Euro präsentiert die Stadtsparkasse Mönchengladbach das neue Gewand ihrer Filiale in Windberg, das zukunftsweisend für die anderen Stadtteil-Standorte der SSK sein soll. Von Jan Finken

Bildlich gesprochen, huschten die Handwerker gerade durch die Hintertür hinaus, als vorne die ersten Kunden das neue Ambiente der Sparkassen-Filiale an der Annakirchstraße in Augenschein nehmen konnten. Keine Frage: Die Neueröffnung der Filiale war mit heißer Nadel gestrickt, „weil wir diese so schnell wie möglich durchführen wollten“, erzählt Hartmut Wnuck, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Mönchengladbach. Den Filialräumen ist nicht anzusehen, dass hier bis zur letzten Minute noch gewerkelt wurde: offen, hell und funktional ist das Erscheinungsbild der Windberger Filiale, die mit modernster Technik ausgestattet ist. Im Selbstbedienungsbereich stehen den Kunden zwei Geldautomaten mit Ein- und Auszahlfunktion zur Verfügung. Vier moderne Bildschirme bieten nicht nur Infos aus der Finanzwelt, sondern auch Hinweise zu Vereinen und Institutionen in Windberg. Über ein interaktives Touch-Pult ist auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten per eMail die Kontaktaufnahme zum persönlichen Berater möglich. Neu sind auch die drei Dialogplätze im vorderen Teil der Filiale: Hier können alle Finanz-Aktionen des täglichen Lebens bis hin zu Kassengeschäften abgewickelt werden; die Terminals können zu anderen Zeiten aber auch als reguläre Arbeitsplätze verwendet werden.

Transparent und gleichzeitig diskret lautete das Motto bei der Gestaltung der neuen Beratungsräume, wo Kunde und Berater gemeinsam einen Blick auf den Monitor werfen können. In Zukunft soll sich dies über eine gemeinsame Oberfläche auf allen Endgeräten abspielen: Der Kunde kann beispielsweise zu Hause damit beginnen, eine Finanzierung durchzuspielen und diese dann mit seinem Berater in der Filiale fortführen. „Wir vernetzen unsere Zugangswege und verbinden moderne technische Angebote sowie die anspruchsvolle Ausstattung unserer Filialen zu einer umfassenden und zukunftsweisenden Gesamtstrategie. Unsere Kunden sollen jederzeit entscheiden können, wie und wann sie uns erreichen wollen: telefonisch, online oder persönlich in einer unserer Filialen“, betont Wnuck. Trotz aller Möglichkeiten, die die moderne Technik heute biete, bleibe der persönliche Austausch zwischen Kunde und Berater elementar, so der Vorstandsvorsitzende weiter: „Neueste Umfragen haben gezeigt, dass quer durch alle Altersgruppen die persönliche Beratung bei den wichtigen finanziellen Entscheidungen des Lebens nach wie vor gewünscht ist.“

Der Umbau in Windberg ist der Auftakt einer ganzen Reihe von Modernisierungsmaßnahmen der Stadtsparkasse in den kommenden Wochen und Monaten. „Die Windberger Filiale hat Modellcharakter für die künftige Gestaltung unserer Geschäftsräume. Dabei liegt der Fokus auf der Schaffung optimaler Voraussetzungen für eine hochqualifizierte, bedarfsgerechte und individuelle persönliche Beratung unserer Kunden vor Ort“, unterstreicht Hartmut Wnuck. Los geht es 2017 mit dem Erdgeschoss der Hauptstelle am Bismarckplatz sowie in den Flialen in Westend und Eicken.

Die Investitionen des Geldinstituts in sein Filialnetz soll seinen Kunden auch signalisieren, dass die Stadtsparkasse trotz der Schließung von 15 ihrer 38 Filialen (ab Mitte März) sich nicht aus der Fläche zurückzieht, sondern „sich klar zum Standort Mönchengladbach bekennt“, schließt der Vorstandsvorsitzende.

(Report Anzeigenblatt)
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