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Zum 17. Mal in die Pedale treten fürs Münster

Zum 17. Mal in die Pedale treten fürs Münster
Sind bereit, um auf die Räder zu steigen (v.l.): Günter Dauven, Radsportbezirk Mönchengladbach, Johann Konder, Bischöfliche Marienschule, Dr. Bodo Assert, Münsterbauverein und Volksbankvorstand Franz D. Meurers. FOTO: Hans-Peter Reichartz
Mönchengladbach (cc). Vatertag geht es auf den Drahtesel! Dann findet das 21. Radeln fürs Münster und der 17. Mönchengladbacher Radmarathon statt. Von Christina Reineke

Für viele Radsportbegeisterte aus Mönchengladbach und Umgebung ist es ein fester Termin im Kalender: Das Radeln fürs Münster, welches 2016 zum 21. Mal stattfindet. Hinzu kommen das 17. Volksradfahren und der 17. Mönchengladbacher Radmarathon.

Trotzdem ist in diesem Jahr beim Kalendereintrag Vorsicht geboten, denn das beliebte Rad-Event wird nicht wie gewohnt am ersten Sonntag im Mai, sondern am 5. Mai zu Christi Himmelfahrt ausgetragen. Insgesamt sechs Radstrecken sind an diesem Tag befahrbar. Start und Ziel ist die Bischöfliche Marienschule. Während die Marathonfahrer schon ab 6.30 Uhr auf ihre bis zu 230 Kilometer lange Strecke gehen können, ist die Anmeldung für das Volksradfahren zwischen 8 und 13 Uhr möglich. Erwartet werden rund 1 000 Teilnehmer. „Im letzten Jahr hatten wir aufgrund des extrem schlechten Wetters nur um die 300 Teilnehmer insgesamt; davon 60 Marathonfahrer. Da die Strecke aber sehr beliebt ist und wir dank der Volksbank eine besonders gute Verpflegung für alle Teilnehmer bieten können, war das die Ausnahme“, sagt Günter Dauven vom Radsportbezirk Mönchengladbach, der die Veranstaltung mit einem Team aus zehn Vereinen des Radsportbezirks organisiert. Oberstes Ziel für ihn: Jeder Fahrer soll heil und unfallfrei ins Ziel kommen. Und obwohl das Orga-Team die etwa 300 Kilometer auf überwiegend asphaltierten Nebenstraßen gut beschildert, kommt es immer mal wieder vor, dass sich der ein oder andere verfährt. „Dann genügt aber ein Anruf und wir holen denjenigen ab“, so Dauven. Da es sich um eine Breitensportveranstaltung handelt, kann jeder teilnehmen, von der Hausfrau bis zum Profisportler. Es geht nicht darum, wie schnell man ans Ziel kommt, sondern dass man die Strecke schafft. „Die Letzten kommen meist so nach elf Stunden ins Ziel beim Radmarathon“, weiß Dauven aus Erfahrung.

Der Erlös geht, wie der Name „Radeln fürs Münster“ schon verrät, an den Münsterbauverein Mönchengladbach. Etwa 2 000 Euro kommen dem Verein so jährlich zugute, der sich sonst nur über einen Mitgliedsbeitrag von 15 Euro im Jahr und Spenden finanziert. „Der Masterplan fürs Münster geht 2016 in die zweite Runde. Im letzten Jahr haben wir die Sakristei ausgestaltet, jetzt soll der Brunnenhof zu einem ansehnlichen Aufenthaltsort werden. Der Plan eines Architekturbüros aus Aachen liegt bereits vor. Das Ganze wird etwa 300 000 Euro kosten und Zweidrittel haben wir auch schon zusammen. Der Erlös aus der Veranstaltung ist für uns immer eine tolle Sache. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Dr. Bodo Assert vom Münsterbauverein.

(Report Anzeigenblatt)