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Zusammen für mehr Ordnung in der Stadt

Zusammen für mehr Ordnung in der Stadt
Bezirksdienstleiter Frithjof Lutter (r.) und Ordnungsamts-Außendienstleiter Frank Helmgens (Mitte) mit dem Team der Mobilen Wache vom letzten Donnerstag. FOTO: Isabella Raupold
Mönchengladbach (um). Polizei und Ordnungsamt arbeiten als Mobile Wache Hand in Hand. Seit einem halben Jahr zeigen sie Präsenz, wo keine Polizeidienststellen in der Nähe sind. Von Ulrike Mooz

Man nehme vier Polizisten und zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes, sowie ein Fahrzeug der Mobilen Wache und platziere sie an einem Brennpunkt, und schon ist „Ruhe im Karton“, wie der Niederrheiner so schön sagt.

Seit einem halben Jahr ziehen Polizei und das städtische Ordnungsamt als Ordnungspartnerschaft an einem Strang. Jeweils sechs Personen stark zeigen sie regelmäßig Präsenz, wo im näheren Umfeld keine Polizeiwache ist. „Am Rheydter Hauptbahnhof, wo die örtliche Wache direkt gegenüber liegt, oder am Europaplatz, wo die Dienststelle der Bundespolizei ihre Adresse hat, das gäbe keinen Sinn“, sagt Frithjof Lutter, Leiter des Bezirksdienstes. Immer mal zu einer anderen Uhrzeit zeigen sie als Mobile Wache zum Beispiel an Orten wie dem Platz der Republik hinter dem Hauptbahnhof oder demnächst auch am Rheydter Markt und Harmonieplatz Präsenz. Seitdem sei zum Beispiel das Problem des Wildurinierens und öffentlichen Trinkens deutlich weniger geworden, sagt Frank Helmgens, Außendienstleiter des Ordnungsamtes.

Von dem Sechserteam, das jeweils aus Bezirkspolizisten, aus den Dienststellen und vom 16-köpfigen Ordnungsamt eingeteilt wird, gehen gemischte Teams dann auch auf Streife. Vom Platz der Republik sind sie dann bis nach Eicken, zur Lürriper Straße, Bismarckplatz und rund um den Bahnhof unterwegs.

Theoretisch könnten die Bürger in dem Kleinbus der Mobilen Wache auch Anzeige erstatten, aber das tut kaum einer. „Die Leute geben uns Hinweise und wir können schonmal eingreifen, bevor etwas passiert“, so Lutter. Oft werden die Beamten aber auch einfach angesprochen, weil man sie loben möchte. „Die Leute finden es gut, dass wir hier sind“, sagt Frithjof Lutter. Viele würden aber auch gleich noch nachschieben, dass sie ruhig noch mehr Präsenz zeigen könnten.

(Report Anzeigenblatt)