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Zwei Alkoholfahrten gestoppt

Mönchengladbach. Beamte des Verkehrsdienstes überwachten am gestrigen Mittwoch gegen 15.40 Uhr das Abbiegeverbot an der Kreuzung Hohenzollernstraße /Bergstraße. Dabei fiel den Beamten ein Pkw auf, der mit eingeschalteter Warnblinkanlage in ruckelnder Fahrweise von der Bergstraße nach links in die Hohenzollernstraße in Richtung Künkelstraße abbog. Da nach dem Abbiegen das Ruckeln des Fahrzeugs aufhörte und die Warnblinkanlage erlosch, schlossen die Beamten zunächst auf einen vorübergehenden technischen Defekt des Pkw. Kurze Zeit später fiel der Pkw jedoch erneut mit einer verdächtigen Fahrweise auf. Von der Redaktion

Der Pkw wurde daher zwecks Überprüfung angehalten. Hierbei wurde festgestellt, dass das Fahrzeug der 56-jährigen Mönchengladbacherin in technisch einwandfreiem Zustand war. Bei der Fahrerin nahmen die Beamten jedoch starker Alkoholgeruch wahr. Ein Atemalkoholtest ergab 2,08 Promille. Daher wurde umgehend eine Blutprobe bei der Fahrerin entnommen, ein Strafverfahren eingeleitet und der Führerschein einbehalten.

Am Mittwoch, gegen 20.40 Uhr, fiel Beamten des Verkehrsdienstes Mönchengladbach auf der L19 zwischen Güdderath und Sasserath ein Pkw auf, dessen Fahrer zunächst ein Stoppzeichen missachtete und anschließend in einem Bereich, in dem 70 km/h erlaubt sind, auf bis zu 140 km/h beschleunigte. Die dahinter fahrenden Beamten konnten den Pkw schließlich auf der Grünstraße in Odenkirchen anhalten und überprüfen. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten starken Alkoholgeruch in der Atemluft des 35-jährigen Mönchengladbachers fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,18 Promille, sodass dem Mann eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein einbehalten wurde. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheitsfahrt.