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Schülergruppe der Gesamtschule Hardt nimmt am internationalen Comenius Projekt „Re-design your town“ teil
JHQ-Gebäude: Aus alt mach’ neu

Mönchengladbach (sk). Im Rahmen der diesjährigen Schüleraustauschprojekte präsentiert ein Team der Gesamtschule Hardt mit internationalen Schülergruppen Ideen für ihre Städte. Von Simone Krakau

Ein neues Theater in Polen, der Umbau eines alten Einkaufszentrums in Spanien, der Umbau eines Bahnhofs in Frankreich oder aber ein typisch englischer Pub im JHQ – im Rahmen des Comenius Projektes „Re-design your town” haben sich Schülergruppen aus Polen, Spanien, Frankreich und Deutschland je eine brachliegende Fläche in der Heimatstadt gesucht und eine neue Idee für die Nachnutzung entwickelt. Mit von der Partie ist die Gesamtschule Hardt. Die Hardter Schüler und Schülerinnen entschieden sich für das JHQ und haben nach Gesprächen mit den städtischen Gesellschaften und regionalen Politikern die Idee auf ihrem zugewiesenen Grundstück maßgeschneidert umgesetzt. Von da an hatten sie drei Monate lang Zeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zu recherchieren und passende Lösungen zu finden. Das Grundstück, das sie konkret gestalten und fiktiv bebauen durften, wurde ihnen von der BIMA zugewiesen. Somit wird aus einem alten Office ein „old fashioned Pub“, aus einer alten Reithalle eine einzigartige Eventhalle für englische Traditions- und Sportveranstaltungen und aus den Stallungen ein extravagantes Bed & Breakfast. Am 12. Januar stellten die internationalen Gruppen ihre Ideen einer professionellen Jury, bestehend aus Nicolas Beucker, Professor für social design an der FH Niederrhein, Ralf Eggen, Fachmann für Marketing und Visuelle Kommunikation, Schauspielerin Eva Spott und Ulrich Elsen, ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Mönchengladbach, im Schloss Rheydt vor.

„Mit unserem Projekt wollen wir Jung und Alt gleichermaßen erreichen”, erklären die Zwölftklässler der Gesamtschule Hardt in ihrem Vortrag. „

Pub, Bed & Breakfast sowie die Eventhalle wären direkt an der Landstraße gelegen, perfekt für einen Ausflug mit dem Rad und dazu noch in einer tollen Atmosphäre.” Ihre Vorschläge, wie man dem Verfall und dem Vergessen des JHQ entgegenwirken und das britische Erbe im Stadtteil erhalten kann, wurden am Ende des Tages belohnt. Das deutsche Team wurde für seine JHQ Bebauung mit einem Preis für das „beste Konzept“ ausgezeichnet. Demnächst dürfen die Zwölftklässler ihre Ideen in einer Ratssitzung präsentieren.

(Report Anzeigenblatt)