| 16.22 Uhr

Kumm loss mer singe, danze und fiere!

Kumm loss mer singe, danze und fiere!
Wir verlosen Karten für das Tanz-Musical „Soy de Cuba“. FOTO: Philippe Fretault
Mönchengladbach. Kumm loss mer singe, danze und fiere! Am Samstag, 19. März, wollen die Höhner mit ihren Fans im Kunstwerk Mönchengladbach-Wickrath feiern, singen und tanzen: bei einem mitreißenden Konzert voller Energie, Stimmung und Emotionen, auf dem die Kölner Band ihr brandaktuelles Album „Alles op Anfang“ und natürlich auch viele Klassiker präsentieren wird. Von Kellys Grammatikou

Die Höhner sind eine passionierte Live-Band und ihre Auftritte immer mehr als bloße Konzerte. „Wer zu unseren Konzerten ko

mmt, soll einen Abend lang mit uns zusammen das Leben feiern“, so Henning Krautmacher. „Und zwar in all seinen Facetten und mit all seinen Höhen und Tiefen, glücklichen wie traurigen Momenten.“ Genau diese Vielfalt des Lebens fangen die Musiker auf der „Alles op Anfang“-Tournee und ihrem gleichnamigen, neuen Album ein und stellen damit erneut ihre immense musikalische Bandbreite unter Beweis.

Der knallige Popsound von „Kumm loss mer danze“ z. B. ist unbedingt tanzbar. Mit gefühlvollen französischen Musette-Anklängen in „Dat klingk noh Kölle“ erklären die Höhner der Stadt am Rhein ihre Liebe. Akustische Gitarren prägen den eher ruhigen und nachdenklichen Song „Stille Helden“, dessen amerikanische Stilistik an Bands wie die ‚Eagles’ oder ‚Crosby, Stills, Nash & Young’ erinnert. Melancholische, leise und auch sehr persönliche Töne schlagen die Höhner in „Heimweh“ an, während „Normal nit“ mit seinem pointierten Witz und locker eingespielten Rock-Groove sofort gute Laune macht.

Von Rockhymnen und echtem Stadionpop bis hin zu ruhigen, berührenden Balladen – Henning Krautmacher, John Parsons, Hannes Schöner, Jens Streifling, Micki Schläger und Wolf Simon überzeugen wieder einmal auf ganzer Linie mit ihrer handgemachten Musik. Es sind aber auch die ehrlichen, geradlinigen Texte, die das Kölner Sextett auszeichnen. Denn es beherrscht auch sprachlich die humorvollen, kölschen Töne ebenso gekonnt wie ernste, feinsinnige Lieder, wenn es etwa über die an Krebs erkrankte Julia singt.

Bei aller Herzlichkeit und Emotionalität ist den Höhnern immer auch wichtig, laut und deutlich ihre Meinung zu sagen und ihre Stimme zu erheben gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung, sei es mit Songs wie „Kumm loss mer danze“, in dem sie sich klar für Toleranz und gegenseitigen Respekt einsetzen, oder auf den Kölner „Arsch huh, Zäng ussenander“-Konzerten. Ebenso ist es den Musikern ein Anliegen, sich sozial zu engagieren, z. B. indem sie seit über 20 Jahren „LoRe – Das Lobby-Restaurant“ für Obdachlose in Köln als Schirmherren unterstützen.

(Report Anzeigenblatt)