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Mad Jacks Abenteuerreise nach Kairo
Michael „Mad Jack“ Michalek will mit dem Quad nach Kairo fahren. Am 1. Oktober beginnt für ihn das große Abenteuer.

Für den Mönchengladbacher Eckard Michalek (40) beginnt im Oktober eine abenteuerliche Reise. Mit seinem 50 Kubik-Quad fährt er tausende Kilometer nach Kairo/Ägypten.

von Kellys Grammatikou

Mönchengladbach. Es gibt viele Dinge, die einen Mann dazu treiben können, verrückte Dinge zu tun. Für den Mönchengladbacher Eckard Michalek, den alle nur „Mad Jack“ nennen - was in diesem Falle fast den Nagel auf den Kopf trifft - ist es die Geburt seines Enkels. Der wird nämlich das Licht der Welt in Kairo erblicken.

„Meine Tochter lebt mit ihrem Mann in Kairo“, erzählt Michalek. Vor zwei Jahren sei Tochter Stefanie ausgewandert und lebe nun in Kafr Buhayda/Kairo. Am 25. Oktober steht Nachwuchs an „... und die Geburt meines Enkels möchte ich auf keinen Fall verpassen“, sagt Mad Jack.

Den gelernten Büchsenmacher und Quad-Fahrer beschlich dann eine fast schon dumme Idee. „In meiner Stammkneipe wurde die Idee geboren. Die scherzhafte Bemerkung eines Freundes - ich solle doch mit dem Quad nach Ägypten fahren - manifestierte sich so dermaßen in meinem Kopf, dass ich es nun in die Tat umsetzen will“, sagt Michalek.

Kurz: Am Freitag, 1. Oktober, schmeißt sich Michalek auf sein 50-Kubi-Quad und macht sich auf den Weg gen Kairo.
Zwar sei er längere Touren mit seinem Quad gewöhnt, aber dies sei nun wirklich eine Mammutaufgabe. „Ich habe damals schon Touren mit meiner Tochter nach England gemacht - aber Ägypten ist natürlich ein ganzes Stück weiter“, scherzt er.

Warum er auf diese Art „reist“ - Eckard Michalek überlegt kurz. „Ich glaube um mir selber etwas zu beweisen und auch zu zeigen, dass man verrückte Dinge durchziehen kann“.

Für seine Reise stehen zwei Routen zur Auswahl - eine Tour über die Türkei vorbei am Gazastreifen runter Richtung Ägypten, oder über Spanien, Gibraltar, Tunesien Richtung Ägypten. Die Routen haben eine Strecke von 5200 Kilometern oder 6500 Kilometern. „Welchte Route ich nehmen werde, weiß ich noch nicht - ganz ungefährlich sind sie aber beide nicht“, sagt Michalek.

Über eine eigens eingerichtete Internetseite kann die Tour verfolgt werden. Michalek wird regelmäßige Videologs hochladen. „Dazu werde ich auf meiner Tour immer ein Internet-Café aufsuchen“, sagt er. Der ständige Kontakt zu Frau und Freunden auf seiner Tour ist ihm wichtig. Direkter Ansprechpartner und Organisator der Tour hier vor Ort ist sein Freund Robert Schaafhausen.

Das Quad wird für diese Tour nicht großartig umgebaut und bleibt straßentauglich. „Es ist keine spezielle Konstruktion“, sagt er. Lediglich größere Scheinwerfer kommen noch drauf und die Halterung für sein Gepäck.

Das Heinsberg Quad- und Buggy-Team wie aber auch die Quad-Association Nabeul aus Tunesien unterstützen den Gladbacher Quad-Abenteurer.
„Es klingt abenteuerlich, es wird abenteuerlich - aber ich möchte unbedingt bei der Geburt meines Enkels dabei sein“.

Abenteuer Kairo

Mehr über die Tour von Gladbach nach Kairo gibt’s im Internet unter www.cairoadventure.oyla.de


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