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Gemeinsam Neues schaffen
Eine bunte Mischung: Schüler der Gesamtschule Hardt, des Gymnasiums Odenkirchen, der Realschule Volksgarten und der GHS Kirschhecke nehmen am Projekt „kontaminiert“ unter der Leitung von Jutta Weidemann-Tigges (l.) und Christina Rotter (r.) teil. Foto: Rick

„Kontaminiert“ - so heißt das Projekt von vier Mönchengladbacher Schulen. Ziel ist es, gemeinsam einen Film über die Stadt Mönchengladbach zu drehen.  

von Christina Caelers

Mönchengladbach. Menschen zusammenbringen, die eigentlich nicht zusammenkommen. Das war der Grundgedanke beim Projekt „kontaminiert“, an dem vier Mönchengladbacher Schulen teilnehmen. Bis zu den Sommerferien werden sich etwa 22  Schüler, unterschiedlicher Schulformen, jeden Mittwoch treffen, um gemeinsam einen Film zu realisieren. Auch wenn das Thema im Detail erst noch erarbeitet werden muss, steht zumindest fest, es soll um die Stadt Mönchengladbach gehen.

Die Idee zu diesem Projekt kam den Lehrerinnen Jutta Weidemann-Tigges und Christina Rotter von der Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke. Beide arbeiteten an ihrer Schule häufig für die Internetplattform Kujuki. „Wir wollten aber auch mal etwas Gemeinsames machen und Schüler unterschiedlicher Schulen zusammenbringen“, sagt Rotter. Deshalb auch der provokative Name „kontaminiert“.

Die Schüler werden von der Konzepterstellung, über den Dreh bis hin zur Dokumentation der eigenen Arbeit alles selbst erarbeiten. Unterstützend sind mittwochs immer zwei Lehrer dabei. Den Raum und die entsprechende Technik stellt die Volkshochschule zur Verfügung. „Wir sind überzeugt von dem Projekt. Es fördert gleichzeitig Kreativität, Teamgeist und Selbstständigkeit“, sagt Dr. Klaus Everszumrode von der Volkshochschule Mönchengladbach.

Das Städtische Kulturbüro steht ebenfalls hinter dem Projekt. Als Vermittler zwischen Schulen und VHS agierte es zunächst, jetzt ist sich Dr. Thomas Hoeps vom Städtischen Kulturbüro sicher, „die machen das schon.“ Und auch die Schüler gehen entspannt an die Sache heran. „Als ich von dem Projekt gehört habe, habe ich mich einfach mal gemeldet. Hoffe wir haben viel Spaß und ich freu mich auf die anderen Schulen“, sagt der 14-jährige Niklas vom Gymnasium Odenkirchen. Die 15-jährige Sabrina von der GHS Kirschhecke hat sogar schon eine Idee für den filmischen Inhalt: „Ich fänd es gut, wenn man anhand von Bildern, von kaum beachteten Ecken in Mönchengladbach, die sozialen Unterschiede zeigen könnte.“

Wenn der Film fertig ist, soll er auf der Internetseite www.kujuki-mg.de in voller Länge, höchstens 30 Minuten, abrufbar sein. Außerdem planen Rotter und Weidemann-Tigges, eine eigene Homepage für das Projekt einzurichten.



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