| 15.52 Uhr

Kleines Jubiläum der Hardter Gespräche

Kleines Jubiläum der Hardter Gespräche
Ratsherr und GEM-Aufsichtsrat Fred Hendricks (links) sowie Bezirksvorsteher Herbert Pauls standen auch beim 25. Hardter Gespräch Rede und Antwort. FOTO: fju
24 Mal haben die Hardter Gespräche in verschiedenen Einrichtungen des Stadtteils stattgefunden. Zum kleinen Jubiläum, dem 25. Gespräch, hatten GEM-Geschäftsführerin Gabriele Teufel und Bezirksvorsteher Herbert Pauls in die Mensa der GEM eingeladen. Von Franz Josef Ungerechts

Zunächst war es keines der normalen Hardter Gespräche, denn Gabriele Teufel hatte die Teilnehmer nicht nur zum abschließenden Imbiss mit Umtrunk eingeladen, sondern bot auch vorab eine Betriebsführung an. So erfuhren die Hardter, dass die GEM als Dienstleister in Sachen Sauberkeit für Straßen und Plätze verantwortlich ist.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Winterdienst. Sorge vor einem Mangel an Streusalz braucht man in Gladbach nicht zu haben: Bereits im Sommer wurden die Salzvorräte auf rund 3 000 Tonnen aufgestockt. „In einem normalen Winter werden durchschnittlich 650 Tonnen Streusalz benötigt“, erklärte GEM-Betriebsleiter Wilfried Theißen.

Für eine Aufklärung in Sachen städtischer Wald und damit eventuell aufkommenden Baumfällaktionen stand Revierförster Werner Stops, Bereichsleiter Bau und Forst, zur Verfügung. Auf Einladung von Herbert Pauls erklärte der Oberförster, die bei den letzten Gesprächen aufgekommen Fragen nach „geschlagenen Bäumen“ und Farbmarkierungen.

Moderatorin Antje Rometsch führte zum 22. Mal durch ein Hardter Gespräch und nahm, wie immer, die Beschwerden und Anregungen der Teilnehmer auf.

Da ging es unter anderem um das Vorhaben eines Gewerbegebietes Piperlohof. Herbert Pauls und auch Fred Hendricks erklärten, „dass es hierzu keinen Ratsbeschluss gibt, und so lange der Rat nicht zustimmt, passiert hier nichts.“

Als Unfallschwerpunkt wurde die Kreuzung Winkelner/Hardter Landstraße ausgemacht. Hier hatte es mehrmals schwere Unfälle gegeben.

Weitere Punkte waren Ampelschaltungen und Busse. So wurde für die Ampel an der Lindenapotheke angeregt, die ursprüngliche Schaltung wiedereinzurichten. Da wurde für Fußgänger über Druckknopfsteuerung nur bei Bedarf eine Grünphase geschaltet. Auch solle die Ampel nachts ausgeschaltet werden.

An der Bushaltestelle Hardt-Markt wird beobachtet, dass der Bus dort teilweise länger steht um auf seine Abfahrtzeiten zu warten. Da es sich um eine Kapphaltestelle handelt, wird so der fließende Verkehr deutlich behindert.

Der schlechte Zustand des Grundstücks innerhalb der ehemaligen Förderschule wurde angesprochen. Herbert Pauls und Gabriele Teufel sagten, dass dies kurzfristig an die „Mags“ weitergegeben werde. Zur weiteren Planung für das Gebiet um die ehemalige Förderschule erläuterte Fred Hendricks, dass es für dieses Gebiet noch keine konkreten Entscheidungen gibt, aber verschiedene Ideen. Das Gelände soll 2018 durch die EWMG in die Vermarktung gehen.

Zum wiederholten Male beschwerte sich ein Anwohner über die rücksichtslose Fahrweise am Gartenkamp. Dies sei insbesondere wegen des örtlichen Kindergartens sehr gefährlich. Alle bisherigen Maßnahmen hatten keinen Erfolg gehabt. Herbert Pauls entgegnete, dass sich Menschen an die bestehenden Regeln zu halten haben. Ohne Rücksichtnahme klappt es nicht.

Herbert Pauls verabschiedet sich mit dem Termin für das nächste Gespräch am 13. März.

(StadtSpiegel)