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Tipps zu Wohnraum-Innentüren

Tipps zu Wohnraum-Innentüren
Beim Kauf von Innenraumtüren sind viele Aspekte zu beachten: von der Optik und der Qualität bis zur Langlebigkeit der Oberfläche. FOTO: djd/Hörmann
Die Anwendung stets im Blick behalten. Von der Agentur

p>(djd). Ein verzogenes Türblatt, abblätternder Lack oder ramponierte Rahmen sind häufige Abnutzungserscheinungen an Wohnraum-Innentüren. Ärgerlich, tragen sie doch maßgeblich zum Gesamterscheinungsbild eines Raumes bei.

Damit die Türen dauerhaft gepflegt aussehen und intakt bleiben, sollte man beim Kauf auf gewisse Merkmale achten und sich vom Fachmann beraten lassen. Hier gibt es fünf Tipps zum Türenkauf.

1. Auf Beanspruchung achten: Wie häufig wird der Durchgang frequentiert, welche Anforderungen werden etwa an den Schallschutz gestellt? Davon sollte die Wahl der Türblatteinlage abhängen. Von der Wabeneinlage für eine geringere Beanspruchung bis hin zu Türen mit Vollspanplatte für höchste Belastungen gibt es verschiedene Varianten. Häufig genutzte Türen zum Badezimmer oder Wohnzimmer sollten über eine besonders robuste Einlage verfügen.

2. Design nach Wunsch finden: Grundsätzlich ist zunächst die Entscheidung zu treffen, ob Türen weiß, farbig oder mit Design-Elementen bevorzugt werden. Zusätzlich stehen verschiedene Oberflächen zur Wahl: Echtholzfurniere sind besonders natürlich, aber auch empfindlich gegen Stöße. Weiße oder farbige Lacke verleihen den Türen ein hochwertiges Design. Zumeist sind sie aber auch hochpreisiger und ebenfalls empfindlich gegen Stöße. Mit einem speziellen Verfahren kann ein Hersteller eine Oberfläche anbieten, die nahezu so robust wie eine Küchenarbeitsplatte ist und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Die Duradecor-Oberflächen bilden dabei eine natürliche Holzstruktur optisch und teilweise haptisch ab und sind auch farbig erhältlich.

3. Für Transparenz und Helligkeit sorgen: Eine freundliche Atmosphäre schaffen Glastüren, die häufig zur Küche und zum Wohnzimmer eingesetzt werden. So kann der Lichteinfall dieser beiden Räume für den häufig fensterlosen, dunklen Flur genutzt werden. Dabei auf eine Kombination aus Transparenz und Sichtschutz achten: So sind die Räume zwar hell, aber die Intimsphäre bleibt dennoch gewahrt.

4. Platzsparende Lösungen nutzen: Besonders im Durchgang vom Flur oder Wohnzimmer zur Küche bieten sich Schiebetüren an. Bei Schiebetüren, die in der Wand laufen, geht kein Platz verloren. Streichbürsten und Einlaufdichtungen sorgen etwa bei Schiebetüren dafür, dass Lärm, Zugluft und Gerüche draußen bleiben.

5. Barrierefreiheit und Komfort schaffen: Innentüren mit Antrieb sind ein wichtiger Bestandteil altersgerechten Wohnens und lassen sich bei Bedarf auch einfach nachrüsten. Und selbst wenn man heute noch nicht auf eine barrierefreie Ausstattung angewiesen ist: Beim Tragen eines Wäschekorbs oder eines Wasserkastens sind automatisch öffnende Türen in jedem Fall eine große Hilfe.

(City Anzeigenblatt Krefeld II)