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14 000 Brötchen verteilt

14  000 Brötchen verteilt
DRK-Kreisbereitschaftsleiter René Hartmann (links im Bild) mit einem Teil der ehrenamtlichen Malteser und Rotkreuzler, die sich bei der Versorgung der Flüchtlinge eingebracht haben. FOTO: DRK
Mönchengladbach. Einer der längsten Einsätze ihrer Geschichte endete für Rotes Kreuz und Malteser Hilfsdienst mit dem letzten Apriltag. Sie kümmerten sich 71 Tage lang um die Flüchtlinge im TiN. Von der Redaktion

Am Donnerstag endete für das Deutsche Rote Kreuz Mönchengladbach einer der längsten Einsätze in seiner Geschichte. Seit dem 18. Februar (Aschermittwoch) versorgte das DRK gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst (MHD) und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) bis zu 125 Flüchtlinge, die zunächst vorübergehend in Turnhallen auf der Wilhelm-Strauß-Strauße sowie in Wanlo untergebracht waren und seit Anfang April im Theater im Nordpark (TiN) sind.

Die Hilfsorganisationen kümmerten sich in Abstimmung mit der Berufsfeuerwehr wöchentlich im rollierenden System morgens, mittags und abends um die Verpflegung der in den Notunterkünften untergebrachten Menschen. Das Mittagessen wurde durchweg von haupt- und ehrenamtlichen Helfern des DRK sichergestellt. Die Versorgung durch MHD und DRK endete am 30. April, da nun eine entsprechende Infrastruktur geschaffen ist und die Verpflegung anders organisiert wird.

„Das war eine beeindruckende Leistung aller. Wir haben damit sehr deutlich gezeigt, weshalb Betreuung und Versorgung von hilfebedürftigen Menschen eine Kernkompetenz des Roten Kreuzes sind“, so Berthold Nielsen, Vorsitzender des DRK Mönchengladbach. Allein 54 Einsatzkräfte des DRK Mönchengladbach waren insgesamt 71 Tage lang mehr als 774 Stunden im Einsatz.

Bis zu vier Helfer versorgten pro Schicht die Flüchtlinge morgens und abends während des gesamten Einsatzes mit mehr als 14 000 Brötchen. Außerdem bereiteten die freiwilligen Helfer Warmgetränke zu und sorgten für das Mittagessen. „Alle Einsatzkräfte haben einen wirklich großartigen Job gemacht. Diese Herausforderung sofort nach der anstrengenden Karnevalszeit zu stemmen hat nur geklappt, weil sich alle Ehrenamtler unglaublich eingebracht haben“, so Kreisbereitschaftsleiter René Hartmann. Weiter lobte Hartmann die bis zuletzt hervorragende Zusammenarbeit mit dem MHD.

(Report Anzeigenblatt)