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Die Geburtenklinik im Elisabeth Krankenhaus ist besonders beliebt
340 neue Erdenbürger

Die Geburtenklinik im Elisabeth Krankenhaus ist besonders beliebt: 340 neue Erdenbürger
Janette Lehmler und ihr Sohn Phil, der vor einigen Tagen das Licht der Welt im Kreißsaal der Mutter-Kind-Klinik erblickte und Dr. Harald Lehnen, Chefarzt der Frauenklinik. FOTO: Andreas Baum
Rheydt (cc). Wohlfühlatmosphäre, hochwertige und sichere medzinische Versorgung, sowie eine technisch hervorragende Ausstattung – die Mutter-Kind-Klinik des Elisabeth Krankenhauses in Rheydt ist die geburtenstärkste Klinik in Nordrhein-Westfalen. Von Christina Reineke

Die Mutter-Kind-Klinik des Elisabeth-Krankenhauses Rheydt ist bereits ein Jahr nach der Eröffnung zur geburtenstärksten Klinik in Nordrhein-Westfalen gewachsen. 2 255 Entbindungen, darunter 79 Zwillings- und drei Drillingsgeburten ließen die Klinik von Platz 10 im Jahr 2013 auf Platz 1 in 2014 springen. Insgesamt erblickten 2 340 neue Erdenbürger im Jahr 2014 das Licht der Welt im Elisabeth-Krankenhaus. Ein Erfolg, der die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten widerspiegelt. „Es ist das Zusammenspiel vieler Faktoren. Wir bieten unseren Patientinnen eine Wohlfühlatmosphäre, haben sehr gutes Personal und unsere technische Ausstattung ist hervorragend“, so Dr. Harald Lehnen, Chefarzt der Frauenklinik, der sich ausdrücklich für natürliche Entbindungen einsetzt. Eine Kaiserschnittrate von unter 25 Prozent ist somit ebenfalls beeindruckend niedrig, da die natürliche Geburt wesentlich zeit- und personalintensiver ist. „Eine Geburt auf natürlichem Wege kann auch mal zwölf, 18 oder 24 Stunden dauern. Aber wir sind darauf gut eingestellt“, so Lehnen. Neun Hebammen sind täglich, auf zwei Schichten verteilt, in der Mutter-Kind-Klinik tätig. „Die wohnliche Atmosphäre ist ein wesentlicher Aspekt hier. Die Patientinnen fühlen sich wohl und das gibt uns auch ein gutes Gefühl. Wir sind ein freundliches und professionelles Team, das dafür sorgt, dass die Patientinnen von der Arbeitshektik nichts mitbekommen“, sagt Irina Kloos, leitende Hebamme.

Gemeinsam mit der Klinik für Kinder und Jugendliche ist die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Eli anerkannt als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level I ), das eine optimale Betreuung bei Früh-, Mehrlings- und Hochrisikogeburten sowie von normalen Geburten (Spontangeburten) ermöglicht.

620 Neonatologie-Fälle (erkrankte Neugeborene und Frühgeborene) gab es im Jahr 2014 – zuvor lag diese Fallzahl bei etwa 400. „Natürlich wünscht man sich dort eine geringere Zahl. Die Neonatologie ist wie der Anschnallgurt im Auto. Man schnallt ihn um, in der Hoffnung, dass er nicht zum Tragen kommt, aber wenn er zum Tragen kommt, ist er überlebenswichtig“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Kölfen, Chefarzt des Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, die Wichtigkeit des Behandlungsschwerpunktes. Oft entscheiden nur Minuten, wie es mit einem Kind weitergeht – da sind die Geburtshelfer und Neonatologen gefragt.

Insgesamt kann die Mutter-Kind-Klinik auf ein extrem erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken und arbeitet daran, dass es in 2015 so weitergeht. „Wir schreiben seit neun Jahren in Folge schwarze Zahlen, das ist nicht selbstverständlich. Patienten werden berechtigterweise immer kritischer bei der Auswahl der Krankenhäuser und da kann man nur durch Qualität überzeugen“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Meisterling-Riecks.

Insgesamt kommen die werdenden Eltern nicht nur aus Mönchengladbach, sondern aus der gesamten Umgebung wie Viersen, Neuss, Düren, Heinsberg und dem Erftkreis.

(Report Anzeigenblatt)