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Bilanz nach einem Jahr: Der Mensch steht im Fokus

Bilanz nach einem Jahr: Der Mensch steht im Fokus
Blicken zuversichtlich in die Zukunft für das Bethesda (v.l.): Dr. Christian Anger, Ärztlicher Direktor, Krankenhausdirektor Helmut Häfner, Christian Dyckerhoff, Vorsitzender Gesellschafterausschuss Johanniter, Ordenskanzler Alexander Baron von Korff und Dr. Martin Windmann, Geschäftsführer Johanniter. FOTO: Andreas Baum
Mönchengladbach (cc). Vor einem Jahr hat die Johanniter GmbH das Bethesda Krankenhaus übernommen. Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Von Christina Reineke

Steigende Patientenzahlen, neue Mediziner und geplante Investitionen – das Bethesda Krankenhaus gehört zu den erfolgreichsten Kliniken in Nordrhein-Westfalen. Die Übernahme des Krankenhauses durch die Johanniter GmbH vor einem Jahr ist gut gelungen. „Insgesamt betreiben die Johanniter 13 Krankenhäuser. Mit dem Bethesda haben wir ein bereits gut funktionierendes Haus übernommen, das sich weiterentwickelt und eingefügt hat. Wir sehen hier eine große Zukunft“, so Christian Dyckerhoff, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Johanniter GmbH. Ein Faktor für die gelungene Übernahme seien die qualifizierten, motivierten und engagierten Mitarbeiter des Krankenhauses.

Bereits seit 2012 entwickeln sich die Patientenzahlen im Bethesda nach oben. 2012 waren es 10 178 stationäre Patienten, 2013 bereits 11 123 und 2014 schon 12 156. „Diese Zahlen sind ein Zeichen dafür, dass uns die Menschen vertrauen und sich hier wohlfühlen. Und der Mensch ist das Allerwichtigste bei unserer Arbeit; er steht im Fokus“, so Ordenskanzler Alexander Baron von Korff. Der Gewinn renommierter Mediziner ist gewiss ein weiterer Pluspunkt für das Krankenhaus: Mit Professor Dr. Lars Lickfett kam ein ausgewiesener Experte für elektrophysiologische Untersuchungen in die Kardiologie. Unter Chefarzt Dr. Panagiotis Theodorou wurde eine Abteilung für Plastische Chirurgie eingerichtet, wo beispielsweise offene Wunden operiert werden, die durch Wundliegen (Dekubitus) entstanden sind. Das Brustzentrum unter der Leitung von Professor Dr. Ulrike Nitz, die im Focus-Ranking zum vierten Mal in Folge unter die besten Ärzte Deutschlands kam, hat einen exzellenten überregionalen Ruf. Die Gynäkologie unter der Leitung von Privatdozent Dr. Darius Salehin wurde als gynäkologisches Krebszentrum zertifiziert.

Die Verquickung von ambulanter und stationärer Behandlung ist dem Bethesda ebenfalls gut gelungen. „Wir haben es immer geschafft uns den jeweiligen Gegebenheiten der Zeit anzupassen. Deshalb ist für uns auch die Bettenanzahl kein Maßstab mehr für den Erfolg, denn die Verweildauer für die Patienten verkürzt sich. Der Abbau von Planbetten ändert also nichts daran, dass die Patienten weiter gut versorgt werden“, sagt Krankenhausdirektor Helmut Häfner.

Mit Unterstützung des Johanniterordens wird auch in Zukunft investiert, um den familiären, übersichtlichen und vom evangelischen Geist geprägten Charakter des Krankenhauses zu erhalten. „Das erste Quartal 2015 ist optimal verlaufen. Das Krankenhaus schreibt schwarze Zahlen und wir werden notwendige Investitionen auf den Weg bringen. Mehr möchten wir nicht verraten, aber es geht unter anderem um die Qualität und den Komfort der Patientenunterbringung“, sagt Dr. Martin Windmann, Geschäftsführer der Johanniter GmbH.

(Report Anzeigenblatt)