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Das neue Gesicht des „Eli“

Das neue Gesicht des „Eli“
Am „Eli“ wurde jetzt Richtfest gefeiert. Der Ausbau des Haupthauses Nord schreitet planmäßig voran. Davon überzeugten sich Architekt Alexander Stütz, Thomas Zuta, Monika Berten (Aufsichtsratsvorsitzende Städtische Kliniken), Sennad Druzic und „Eli“-Geschäftsführer Horst Imdahl. FOTO: Hans-Peter Reichartz
Rheydt. Der Neubau des Haupthauses am Elisabeth Krankenhaus Rheydt schreitet in großen Schritten voran. In diesen Tagen konnte bereits Richtfest gefeiert werden. Von Yvonne Simeonidis

Wer in den vergangenen etwa acht Jahren, vielleicht auch nur aus dem Augenwinkel, einen scheuen Blick auf das Elisabeth Krankenhaus in Rheydt geworfen hat, dem werden die vielen Veränderungen nicht entgangen sein. Das Krankenhaus erhielt ein neues Parkhaus, eine neue Geriatrische Abteilung, die Mutter-Kind-Klinik und jetzt – als krönenden Abschluss – die Haupthauserweiterung Nord.

Wenn der Erweiterungsbau des Haupthauses voraussichtlich im April 2018 abgeschlossen sein wird („Aktuell liegen wir genau im Plan“ – Geschäftsführer „Eli“, Horst Imdahl), hat das Krankenhaus insgesamt 75 Millionen Euro in den Neu-, Aus- und Umbau seiner Gebäude und Abteilungen investiert, um den Patienten modernste medizinische Betreuung zu gewährleisten.

„Der Ausbau des Haupthauses ist der letzte Schritt der Zielplanung, die die Firma HT Hospitaltechnik vor sieben Jahren vorgelegt hat“, erklärt Horst Imdahl, „und konnte erst zum Schluss in Angriff genommen werden, weil durch die Um- und Neubauten erst jetzt der nötige Raum da war, um den reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten zu gewährleisten.“

Das neue Haupthaus konnte nun Richtfest feiern. Zehn von den veranschlagten 35 Millionen Euro Investitionsvolumen sind bereits verbaut. Dipl.-Ing. Alexander Stütz vom beauftragten Architekturbüro HDR TMK aus Düsseldorf freut sich, dass die Herausforderung, Lärm und Staub möglichst gering zu halten, um gleichzeitig den laufenden Betrieb nicht zu stören, bis dato bestens gemeistert wurde. Ein nicht einfaches Unterfangen, da der Neubau direkt an den Bestandsbau anschließt.

Im „neuen Gesicht des Eli“, wie Geschäftsführer das neue Haupthaus liebevoll nennt, entsteht auf fünf Geschossen 7 800 Quadratmeter neue Fläche. Das lichtdurchflutete Erdgeschoss wird die offene Patientenanmeldung, die Informations- und Telefonzentrale, die Notaufnahme, die erweiterten Kliniken für Radiologie, Gefäßradiologie und Nuklearmedizin, eine Kaffeebar, einen Kiosk und die neue Liegendanfahrt beherbergen. Gleich darüber im ersten Stock entsteht auf 1 500 Quadratmetern die neue Intensivstation, die von der neuen Liegendeinfahrt unkompliziert und direkt per Lift erreichbar ist. Im zweiten Stock wird die Erweiterung der OP-Abteilung, der Holding-Bereich und eine Lounge für ambulante Patienten untergebracht. Darüber entsteht eine neue Wahlleistungsstation ausschließlich mit Einzelzimmern.

(Report Anzeigenblatt)