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Kompetent gegen Krebs

Kompetent gegen Krebs
Prof. Dr. Ullrich Graeven, Chefarzt des Onkologischen Zentrums der Kliniken Maria Hilf. FOTO: Maria Hilf Kliniken
Mönchengladbach. Auszeichnungen, neue Behandlungsmethoden und Spitzen-Rankings – das Onkologische Zentrum der Kliniken Maria Hilf blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Die Behandlung von Tumorerkrankungen wird weiter ausgebaut. Von der Redaktion

Die Versorgung von Tumorpatienten soll stetig verbessert werden. Dass Krebspatienten im Onkologischen Zentrum in guten Händen sind, ist belegbar: Bei der Behandlung von Darmkrebs und Prostatakrebs ist das Mönchengladbacher Klinikzentrum auf gleich zwei bedeutenden FOCUS-Kliniklisten des deutschen Nachrichtenmagazins prominent vertreten. Auf regionaler Ebene steht das Darmzentrum sogar unangefochten auf Platz eins.

Wir werden immer älter. Und damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken. Die abgestimmte Zusammenarbeit von Spezialisten verschiedener Fachrichtungen zeichnet die Arbeit im Onkologischen Zentrum aus. Mit erweiterten Früherkennungsuntersuchungen, neuen Behandlungsmethoden und wirkungsvolleren Medikamenten können Tumore jetzt noch schneller enttarnt und aktiv bekämpft werden. "Die Anzahl der Todesfälle nimmt ab. Es hat sich viel getan in der Krebsforschung", betont Prof. Dr. Ullrich Graeven, Chefarzt des Onkologischen Zentrums. Als Mitglied der "German Rectal Cancer Study Group" wurde Graeven mit dem DKG-Studienpreis der Deutschen Krebsstiftung ausgezeichnet. In einer Vergleichsstudie wurde untersucht, wie Chirurg, Strahlentherapeut und Onkologe noch besser zusammenarbeiten können, um die Behandlung von Patienten zu optimieren. In der Klinik für Nuklearmedizin wird beispielsweise das gesamte Spektrum konventioneller Methoden angeboten. Deren Chefarzt Prof. Dr. Wolfgang Schäfer ist in diesem Jahr zum dritten Mal zum Vorsitzenden der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (RWGN) gewählt worden. Die RWGN setzt sich für die regionale Förderung der klinischen und wissenschaftlichen Belange ein.

Wie führend die Kliniken Maria Hilf bei der Behandlung von Krebszellen sind, zeigt eine Behandlung von Tumormetastasen am Wirbelkörper. "Wir haben eine Möglichkeit gefunden, rein lokal und trotzdem effektiv gegen Knochenmetastasen vorzugehen", sagt Dr. Rödig, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirugie. "Wir haben nun eine neue Therapieoption für Patienten, bei denen bisherige Behandlungsmöglichkeiten wie etwa die Strahlentherapie nicht mehr ausreichend intensiv angewendet werden können. Die ursprüngliche Krebserkrankung können wir damit leider nicht heilen, aber die Patienten haben weniger Schmerzen und damit insgesamt eine höhere Lebensqualität."

Die derzeitige Behandlung von Metastasen hängt häufig vom Ursprungsort der Tumorzellen ab und umfasst Strahlentherapie, sowie medikamentöse oder chirurgische Eingriffe. Die OsteoCool-Radio-Frequenz-Ablation ist ein Verfahren, das zum Einsatz kommt, wenn die vorhandenen Therapien aufgrund anderweitiger Dispositionen nicht erfolgreich angewendet können. Ziel der Therapie ist die effektive Schmerzreduktion und die Vermeidung weiteren Tumorwachstums an der betroffenen Stelle mittels einer präzisen Technologie.

(Report Anzeigenblatt)