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DRK und Stefan-Morsch-Stiftung suchen auch in Gladbach Blut- und Stammzellenspender
Lebensretter gesucht

DRK und Stefan-Morsch-Stiftung suchen auch in Gladbach Blut- und Stammzellenspender: Lebensretter gesucht
In Rheydt kann am 15. Januar in der katholischen Kirchengemeinde Heilig Geist Blut gespendet werden. FOTO: DRK
Mönchengladbach. „1 mal stechen, 2 mal helfen“ heißt das Motto, unter dem der DRK-Blutspendedienst und die Stefan-Morsch-Stiftung zur Blutspende und Typisierung aufrufen. Termin ist am 15. Januar in Mönchengladbach. Von der Redaktion

„Blutspender helfen Leukämiepatienten“ – unter dieser Überschrift rufen der DRK-Blutspendedienst West sowie die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, im Januar zur Blutspende und zur Typisierung in Mönchengladbach auf. Ziel ist es, junge Menschen am Donnerstag, 15. Januar, 14.30 bis 19 Uhr, in Rheydt, katholische Kirchengemeinde Heilig Geist, Stapper Weg 331, zur Blutspende zu motivieren und sich als Stammzellspender für Leukämie- und Tumorkranke bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren zu lassen.

„1 mal stechen, 2 mal helfen“, lautet das Motto dieser Aufrufe. Das heißt: Wer zum Blut spenden geht, kann sich direkt auch als Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren lassen. „Nach der Blutspende, wird einfach ein Röhrchen mehr Blut abgenommen – nur ein Fingerhut voll“, so eine Sprecherin der Stiftung. Dieses Röhrchen kommt dann ins hauseigene Labor der Stiftung, um die Gewebemerkmale zu bestimmen. Diese HLA-Merkmale, die Teil des genetischen Codes eines Menschen sind, werden zusammen mit den persönlichen Daten im Register der Stefan-Morsch-Stiftung gespeichert. Die Gewebemerkmale sind dann zusammen mit der Spendernummer unter der Beachtung des Datenschutzgesetzes anonymisiert im deutschen Zentralregister (ZKRD) und in der internationalen Spenderdatei (BMDW) für weltweite Suchanfragen verfügbar.

Der DRK Blutspendedienst West unterstreicht: „Die steigende Lebenserwartung und das Ausscheiden von Spendern aus Alters- und Gesundheitsgründen wirken sich in großem Umfang auf den Bedarf an Blutkonserven aus.“ Die gleiche Herausforderung sieht auch Emil Morsch, Vorstandsvorsitzender der Stefan-Morsch-Stiftung, durch den demografischen Wandel auf die Stammzellspenderdateien zukommen.

Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren bis 40 Jahre kostenlos registrieren lassen. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de oder über die gebührenfreie Hotline der Stefan-Morsch-Stiftung (0800/ 76 67 724) informieren. Bei der Blutspende sind die Altersgrenzen anders. Denn hier muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein. Für alle, die mehr über die Blutspende wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 –11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhält man auch im Internet unter www.blutspendedienst-west.de.

(Report Anzeigenblatt)