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Lust auf einen Job im Eli?

Lust auf einen Job im Eli?
Warten auf neue starke Kollegen: stellvertretender Personalleiter Dr. Mathias Evertz und Pflegedienstdirektorin Beate Welsch.
Mönchengladbach. Das Elisabeth Krankenhaus geht neue Wege, um neue Mitarbeiter zu rekrutieren. Mit einer Imagekampagne rührt es seit Rosenmontag die Werbetrommel für sich als sympathischen Arbeitgeber. Von Ulrike Mooz

Seit Montag hängen Plakate an den Bushaltestellen im Stadtgebiet von Mönchengladbach, Werbewände in den Kreisen Heinsberg, Viersen und Neuss und laufen Werbespots bei Radio 90,1: Das Eli wirbt für sich als Arbeitgeber, der mehr drauf hat, als nur den Tariflohn. Die Kampagne soll auf die hauseigene Website www.menschlich-machbar.de locken und Geschmack auf einen Job in dem stetig wachsenden städtischen Krankenhaus in Rheydt machen. „Um Engpässen vorzubeugen“, sagt Klinikchef Horst Imdahl. Der prognostizierte Bedarf sei so groß und das Angebot an guten Arbeitskräften so klein, dass in den kritischen Bereichen jederzeit auch jenseits des Stellenplans eingestellt werde.

Ein halbes Jahr hat Dr. Mathias Evertz, Leiter Personal- und Organisationsentwicklung und stellvertretender Personalleiter, mit Hilfe von Kollegen an dem Projekt gebastelt. „Ich habe die Kollegen in den Abteilungen auch gefragt, was das Eli zu bieten hat“, sagt er. Heraus gekommen sind die drei Schlagworte: Starke Kollegen, soziale Verantwortung und Wertschätzung, die sich auf Plakaten und in Spots wiederfinden.

Im Eli wird unterstützt, wer zu Hause einen Pflege- oder Krankheitsfall hat, es gibt Kinderbetreuung, Kollegen nehmen Rücksicht bei schwierigen Lebenssituationen und wer neu ist, wird einen ganzen Tag lang begrüßt und vorgestellt. Das sind nur einige Schlagworte, mit denen ärztliche Mitarbeiter, Pflegepersonal, Hebammen und Servicekräfte auf den Geschmack kommen sollen. Einen ersten Erfolg habe es in Form von Bewerbungen schon gegeben, sagt Pflegedirektorin Beate Welsch.

(Report Anzeigenblatt)