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LVR: Eine Klinik für eine Stadt

LVR: Eine Klinik für eine Stadt
Der historische Gebäudeteil „Haus B“ der LVR-Klinik Mönchengladbach nach der Kernsanierung.
Mönchengladbach. Die LVR-Klinik Mönchengladbach übernimmt das psychiatrische Pflichtversorgungsgebiet für die gesamte Stadt. Von der Redaktion

Seit kurzem gilt: Wer in Mönchengladbach wohnt, wird bei Bedarf auch in Mönchengladbach psychiatrisch behandelt. Mit der Eröffnung von „Haus B“ auf dem zentralen Klinikgelände der LVR-Klinik Mönchengladbach ist die Pflichtversorgung des Mönchengladbacher Nordens mit 40 Betten und 20 tagesklinischen Plätzen von der Verantwortung der LVR-Klinik Viersen in die der LVR-Klinik Mönchengladbach übergegangen. Dadurch kann die Klinik eine wohnortnahe Behandlung für alle Mönchengladbacher Bürger, anbieten.

Mit der Erweiterung des Versorgungsauftrags hat die LVR-Klinik Mönchengladbach die Gelegenheit genutzt, ihr Behandlungskonzept neu auszurichten. Das neue Konzept soll ermöglichen, sich noch besser auf die Bedürfnisse der Patienten in ihrer jeweiligen Lebensphase einzustellen. Es fußt auf der Prämisse, dass unsere Rollen in der Gesellschaft, im Beruf, in Familie und Beziehungen in den einzelnen Lebensphasen unterschiedlich sind. Auch unterscheiden sich die Krankheitsbilder im Laufe des Lebens. Deshalb werden auf den allgemeinpsychiatrischen Stationen jeweils altersgruppenspezifische Angebotsschwerpunkte entwickelt. Dadurch kann die Klinik mit altersgruppenspezifischen Angeboten in der Stadt noch besser kooperieren. Neben weiterhin bestehenden spezifischen Angeboten (zum Beispiel Station für Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen, Station für Demenzerkrankungen) gibt es vier Stationen, auf denen Menschen jeweils im Alter von 18 bis 30 Jahren, 30 bis 45 Jahren, 45 bis 60 Jahren sowie ab 60 Jahren behandelt werden.

(Report Anzeigenblatt)