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Musik von Anfang an jetzt auch am „Eli“

Musik von Anfang an jetzt auch am „Eli“
Nicole Schmelcher-Fabri (l.), Hebamme und Leiterin der Elternschule, freut sich über die neue Kooperation mit der Musikschule. Kursleiterin Tanja Lutz (Mitte) und Fachbereichsleiterin Nadja Ammari sind die Expertinnen in Sachen Instrumentalpädagogik. FOTO: Isabelle Raupold
Rheydt. Das schon große Angebot der „Elternschule“ am Elisabeth Krankenhaus hat Zuwachs bekommen: Bald startet der erste Eltern-Kind-Kurs der Musikschule am „Eli“. Wenige Plätze sind noch frei. Von Yvonne Simeonidis

„In der Elternschule gibt es seit vielen Jahren eine Krabbelgruppe“, erzählt Nicole Schmelcher-Fabri, Hebamme und Leiterin der Elternschule an den Städtischen Kliniken Mönchengladbach, „und da kam der Wunsch auf, ein Angebot mit dem Schwerpunkt Musik und Singen einzuführen.

Der Kontakt zur städtischen Musikschule war schnell hergestellt. Nadja Ammari, Fachleiterin Elementarunterricht, hatte im vergangenen Sommer erst selbst am „Eli“ entbunden und war sofort Feuer und Flamme für die Idee: „An der Musikschule musikalisieren wir die Kinder bereits in den ersten Lebensmonaten und begleiten sie – zum Teil – bis zum Eintritt ins Studium.“

Mit dem Kurs, der nun am 8. Mai in der Elternschule startet und Kinder, die im Jahr 2016 geboren sind, anspricht, eröffnet die Musikschule sozusagen eine Außenstelle am „Eli“. Hier bekommen die Babys – und auch ihre Eltern – einen spielerisch-lebendigen Zugang zu Musik und Rhythmus. Die Sprachfähigkeit, Motorik – grob wie fein, das Gehör und auch die Sozialkompetenz der Babys werden geschult.

„Hier am Eli und in der Elternschule bieten wir eine ganzheitliche Betreuung an“, betont Schmelcher-Fabri, „unsere Angebote reichen von der Geburtsvorbereitung bis weit nach der Geburt, Freundschaften entstehen. Da bildet der neue Musikkurs eine tolle Ergänzung.“

Geleitet wird der Kurs am „Eli“ von Instrumentalpädagogin Tanja Lutz. Details über das Kursprogramm möchte sie noch nicht verraten – „das soll noch ein Geheimnis bleiben“, sagt sie verschmitzt. Im Zentrum steht aber immer das spielerische Element: Kniereiterspiele, Schaukel- und Wiegenliederspiele gehören da ebenso dazu wie die Arbeit mit Rhythmen.

(Report Anzeigenblatt)