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Offenes Ohr für die Patienten

Offenes Ohr für die Patienten
Professor Dr Wolfgang Kölfen zeigt Barbara Steffens einen der modernen Kreißsäle am „Eli“ (links). Mit Dr. Thomas Jaeger warf die Ministerin unter anderem einen Blick in die Krankengymnastik.
Rheydt. Hohen politischen Besuch gab es in dieser Woche im Elisabeth-Krankenhaus Rheydt: NRW Gesundheitsministerin Barbara Steffens ließ sich Geriatrie und das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin zeigen und kam mit Verantwortlichen sowie Patienten ins Gespräch. Von Yvonne Simeonidis

„Wir sind froh eine so durchgeknallte Ministerin zu haben.“ Aus dem Zusammenhang gerissen sorgt dieser Ausruf von Horst Imdahl, Geschäftsführer des „Eli“, mindestens für leichtes Stirnrunzeln. Gemeint ist er jedoch als Kompliment an Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW. Sie rassele regelmäßig mit Karl-Josef Laumann, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit und Bevollmächtigter der Bundesregierung für Patienten und Pflege, zusammen, der ihr „durchgeknallt sein“ im Gegensatz zu Horst Imdahl tatsächlich nicht als Kompliment betrachte, erzählte sie beim Besuch im „Eli“.

Da gehen die Interessen des „Elis“ und die der Ministerin schon eher zusammen. In vielen Punkten war man sich einig. Sei es der Kampf um geringere Kaiserschnittzahlen – hier liegt das „Eli“ schon seit Jahren unter dem NRW-Schnitt, eine Tatsache, die die Ministerin mehr als erfreute – oder die Wichtigkeit einer top-ausgerüsteten Geriatrie, wie sie das Eli seit vier Jahren hat.

Die Chefärzte Dr. Thomas Jaeger (Geriatrie) und Professor Dr. Wolfgang Kölfen (Kinder- und Jugendklinik) nutzten die Gelegenheit, Barbara Steffens „ihre“ Kliniken am Elisabeth Krankenhaus zu präsentieren. Die Ministerin nahm sich Zeit, mit Patienten ins Gespräch zu kommen, hatte aufmunternde Worte und ein offenes Ohr parat. Von einem Besuch bei der Sozialholding der Stadt Mönchengladbach hatte Barbara Steffens sogar noch einen Tipp für die Ernährung der Patienten in der Geriatrie im Gepäck, den Horst Imdahl und Dr. Thomas Jaeger gerne annahmen.

(Report Anzeigenblatt)
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