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Von Kindern für Kinder: Sponsorenlauf der Realschule Wickrath zugunsten schwerstkranker Kinder
Realschüler spenden für „Insel Tobi“

Von Kindern für Kinder: Sponsorenlauf der Realschule Wickrath zugunsten schwerstkranker Kinder: Realschüler spenden für „Insel Tobi“
Schülervertreter der Realschule Wickrath übergaben einen Scheck aus den Einnahmen eines Sponsorenlaufs an Kinderkrankenschwester Marianne Herten von der „Insel Tobi“. FOTO: Andreas Baum
Neuwerk. Stolze 1 551,84 Euro übergaben die Schülervertreter (SV) der Realschule Wickrath an Marianne Herten, Kinderkrankenschwester in der Palliativpflege-Einrichtung „Insel Tobi“ im Krankenhaus Neuwerk. Mit diesem Geld, das alle Schüler im Rahmen eines Sponsorenlaufs zusammengetragen haben, wird schwerstkranken Kindern und ihren Familien das Leben ein wenig leichter gemacht. Von David Friederichs

Kinder und Jugendliche, die bis zu 17 Kilometer laufen, um ihre Leistung dann durch Geldspenden von Verwandten und Nachbarn vergütet zu bekommen, sind offensichtlich kerngesund. Anders die jungen Patienten der Palliativstation in der Kinderklinik des Krankenhauses Neuwerk: Hier werden bis zu vier schwerstkranke oder -behinderte Kinder betreut, wenn zum Beispiel die Eltern erkrankt sind oder einmal eine gemeinsame Auszeit mit den Geschwisterkindern benötigen. Schließlich belastet eine unheilbare Krankheit eines Kindes die Familie in hohem Maße. In der „Insel Tobi“ finden die jungen Patienten einen Rückzugsort, an dem sie liebevoll betreut werden. „Bei den Überlegungen, welchem guten Zweck das erlaufene Geld zugeführt werden soll, fiel die Wahl der Schülervertreter sofort und einstimmig auf dieses Projekt“, sagt Annette Quambusch, Lehrerin an der Realschule Wickrath. „Das Motto ‚Kinder helfen Kinder‘ wird hier im besten Sinne umgesetzt.“ Marianne Herten, die den Geldscheck in Höhe von 1 551,84 Euro stellvertretend für den Förderverein der „Insel Tobi“ annahm, freut sich: „Dieses Geld kommt in vollem Umfang den Kindern zugute. Wir benötigen jede finanzielle Unterstützung, um zum Beispiel eine Liegedusche anzuschaffen oder die Räume nach den Bedürfnissen unserer jungen Patienten zu gestalten – nicht nur unter dem medizinischen Aspekt, sondern auch so, dass sie sich bei uns wohlfühlen.“ Auch für die Eltern ist die „Insel Tobi“ ein wahrer Segen. Hier wissen sie ihre Kinder bestens aufgehoben, sodass auch sie einmal ein paar Tage sorgenfrei neue Kraft für den schweren Alltag schöpfen können.

(Report Anzeigenblatt)