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Borussenspieler beschenkten wieder kranke Kinder im Eli
Tannenbaum mit Raute

Rheydt. Seit mittlerweile 14 Jahren ist es feste Tradition. Spieler von Borussia Mönchengladbach besuchen das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin an den Städtischen Kliniken. Diesmal brachten Tony Jantschke und Granit Xhaka Geschenke für die kleinen Patienten mit. Von der Redaktion

Tony Jantschke und Granit Xhaka hatten alle Hände voll zu tun, um jedem seinen Autogrammwunsch zu erfüllen. Außerdem waren die beiden Borussenspieler für Fotos gefragt, besonders für Selfies. Wann hat man nämlich schon mal die Chance auf diese Nähe zu den Profis des VfL? Für die kleinen Patienten des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin an den Städtischen Kliniken war der Besuch der beiden Kicker der unbestrittene Höhepunkt ihres Aufenthalts in der Kinderklinik des Elisabeth-Krankenhaus in Rheydt.

Aber auch für Granit Xhaka und Tony Janschke gehörte der Besuch bei den kleinen Patienten zu den ganz besonderen Erlebnissen in ihrem Fußballeralltag. Sie kommen gerne, bestätigte VfL-Sprecher Markus Aretz: „Sie müssen für diesen Termin nicht motiviert werden. Ihnen ist es ein Anliegen, die Schwächsten nicht zu vergessen. Gerade vor Weihnachten nicht.“ Die beiden Spieler beschenken die Kinder in der Kinderklinik unter anderem mit Schoko-Nikoläusen in VFL-Farben. Der Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am Eli, Professor Dr. Wolfgang Kölfen, ließ die Abordnung der Borussia nicht ohne Gegengeschenk ins Training zurückkehren. „Wir haben einen Tannenbaum für Sie, an dessen Spitze natürlich die Borussia-Raute angebracht ist. Auf den Kugeln steht der Name des Clubs, aber auch die Namen der europäischen Teams, gegen die Sie spielen. Der Baum wird Ihnen aber auch im Alltag der Bundesliga Glück bringen“, schmunzelte Kölfen. Er knüpfte damit an die Tradition der „drei Punkte“ an, die die Borussen bei ihren vergangenen Besuchen in der Kinderklinik stets als Motivation und Glücksbringer überreicht bekamen. „Spieler und Trainer kommen bereits seit 14 Jahren zu uns. Über die Zeit betrachtet bin ich sicher, dass unsere symbolischen drei Punkte dazu beigetragen haben, dass der VfL im Augenblick auf Platz 5 steht.“

(Report Anzeigenblatt)