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Therapie zum Anfassen“

Therapie zum Anfassen“
Dr. Patrick A. Weidle, Chefarzt der Sektion Wirbelsäulentherapie.
Neuwerk. Am 17. Mai findet im Krankenhaus Neuwerk ein Aktionstag zum Thema „Wirbelsäulentherapie zum Anfassen“ statt. Von der Redaktion

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen in Deutschland. Die Entstehung dieser Schmerzen basiert auf individuellen verschiedenen Ursachen wie zum Beispiel Muskelverspannungen, Haltungsschäden, Entzündungen, Bandscheibenerkrankungen oder Brüchen. So vielfältig wie die Ursachen für die Schmerzen, sind die Möglichkeiten der Behandlung. Der Aktionstag „Wirbelsäulentherapie zum Anfassen“ am Mittwoch, 17. Mai, im Krankenhaus Neuwerk widmet sich deswegen speziell den verschiedenen Therapieformen bei Rückenschmerzen. Der Chefarzt der Sektion Wirbelsäulentherapie, Dr. Patrick A. Weidle, sagt dazu: „Rund 75 Prozent aller Patienten mit Rückenbeschwerden erfahren bei uns eine Therapie mit nicht-operativen Behandlungsmaßnahmen, etwa einer Kombination aus schmerzstillenden Medikamenten, Spritzen- sowie Physiotherapie, in Ergänzung mit Wärmebehandlungen. Die wenigsten müssen operiert werden.“

So stellt die Sektion Wirbelsäulentherapie beim Aktionstag das breite konservative Behandlungsangebot vor. Im Vortrag von Dr. Björn Carsten Schultheis um 15.20 Uhr steht der Hexenschuss als „Kummerecke“ der Wirbelsäule im Fokus. Im Anschluss daran führt Abilio Duarte, Leiter der der Abteilung Physiotherapie am Krankenhaus Neuwerk, praktische Übungen vor, die den Rücken stabilisieren, die Muskulatur aufbauen und somit Schmerzen vorbeugen.

Zum ersten Mal können die Besucher bei einer Demo-OP um 17.30 Uhr sehen, wie die teils hochkomplizierten Eingriffe, unterstützt von modernster Technik, durchgeführt werden. Im Foyer können sich die Besucher über orthopädische Hilfsmittel informieren, diese anfassen und ausprobieren. Die Veranstaltung im Krankenhaus Neuwerk, Dünner Straße 214–216, ist kostenfrei und endet um 18.30 Uhr.

(Report Anzeigenblatt)