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Top-Mediziner für Hernienchirurgie

Top-Mediziner für Hernienchirurgie
Chefarzt Prof. Dr. Frank A. Granderath, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Neuwerk. FOTO: KH Neuwerk
Neuwerk. Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Neuwerk ist für ihre minimal-invasive OP-Technik nicht nur bekannt, sondern auch zertifiziert. Von der Redaktion

Prof. Dr. Frank A. Granderath, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Neuwerk, operiert seit über 20 Jahren mit diesem schonenden Verfahren, unter anderem so genannte Hernien. Zum zweiten Mal, nach 2016 nun auch 2017, hat ihn das Focus-Magazin „Gesundheit“ in die Liste der Top-Mediziner für Hernienchirurgie, speziell für die Behandlung des Zwerchfellbruchs, aufgenommen.

„Minimal-invasive Operationsverfahren bedeuten für den Patienten kürzere Aufenthaltszeit im Krankenhaus und eine Verkürzung der Rekonvaleszenz“, nennt Prof. Frank A. Granderath die beiden Hauptvorteile dieser Technik. Gerade Operationen im Bauchraum verursachten früher große Schnitte, die im Vergleich zu anderen Operationen die längste Heilungszeit in Anspruch nahmen. Heute dauert ein Aufenthalt nach einer Zwerchfell-Hernien-OP rund fünf Tage.

Eine Hernie, ein Bruch, ist der Austritt von Eingeweiden aus der Bauchhöhle durch eine angeborene oder erworbene Lücke in den tragenden oder begrenzenden Gewebeschichten. Es gibt viele verschiedene Arten, die bekanntesten und häufigsten sind der Leisten-, Nabel oder Narbenbruch sowie der Zwerchfellbruch. Typische Beschwerden, die mit einem Zwerchfellbruch einhergehen sind Sodbrennen, Druck hinter dem Brustbein, Atemnot und Herzstolpern. Doch viele Zwerchfellbrüche verlaufen häufig auch ohne Symptome.

Bei einem Zwerchfellbruch kann der Magen aus dem Bauchraum in den Oberkörper aufsteigen. Deswegen gelangt häufig Magensäure in die Speiseröhre und verursacht die so genannte Refluxkrankheit. „In diesem Fall kann eine Operation angezeigt sein“, so der Experte.

Ebenso unumgänglich sei eine OP bei Magenblutungen oder Einklemmung von Organen. Bei letzterem läge ein akuter Notfall vor und eine Operation sei zeitnah durchzuführen. In den meisten anderen Fällen ist ein operativer Eingriff bei Hernien eine geplante OP. „Doch generell ist die Indikation zur OP sehr streng zu stellen“, erläutert Granderath. Eine Entscheidung werde im ausführlichen Dialog mit dem Patienten getroffen. Denn, und das dürfe nicht verschwiegen werden, ein Zwerchfellbruch kehre in 20 bis 30 Prozent der Fälle wieder. Gerade das Zwerchfell sei permanent in Bewegung und bei Husten, beim Heben oder anderen körperlichen Anstrengungen extremen Belastungen ausgesetzt.

(Report Anzeigenblatt)