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Wenig Schmerzen und schnelle Mobilität

Wenig Schmerzen und schnelle Mobilität
Dr. Harald Löw bei einer Hüft-OP. Im Eli wird jetzt auch die SuperPath-Methode angewendet. FOTO: Eli
Rheydt. Das Elisabeth Krankenhaus bietet eine neue Methode der Hüft-OP an. Bei der SuperPath-Methode können Patienten das Gelenk bereits nach einem Tag wieder belasten. Am 8. März findet dazu eine Patientenveranstaltung statt. Von der Redaktion

Der Chefarzt der Unfall- und Gelenkchirurgie am Elisabeth-Krankenhaus Rheydt Dr. Harald Löw kommt gerade aus dem Operationssaal und nimmt sich bis zur nächsten Operation ein wenig Zeit, um über das neue Verfahren zu sprechen: „Wenn, wie gerade, die Voraussetzungen beim Patienten gegeben sind, wird das Muskelgewebe nicht nach herkömmlicher Methode durchtrennt, sondern – allgemein gesprochen – zur Seite geschoben. Die neue Hüfte kann dann äußerst schonend eingepasst werden. Die Patienten haben ihre größtmögliche Bewegungsfreiheit innerhalb weniger Tage zurück. Sie müssen also auch nicht lange in der Klinik bleiben.“ Die neue SuperPath-Methode zeichne sich durch „einen kleinen Hautschnitt aus. Muskeln, Sehnen und auch die Gelenkkapsel bleiben erhalten.“

In der Regel könnten die Patienten das Gelenk, so Löw, „noch am Tag der Operation belasten und ihre ersten Schritte machen. Es ist fantastisch zu sehen, wie schnell die operierten Patienten wieder mobil sind.“ Der Unfall- und Gelenkchirurg verantwortet im Jahr an den Städtischen Kliniken rund 150 Hüft-OPs unterschiedlicher Verfahren. Das innovative Verfahren SuperPath werde ausschließlich von ausgewählten, speziell geschulten Zentren in Deutschland angeboten, wozu die Städtischen Kliniken zählen.

Um den Interessierten und Betroffenen die Vorteile der neuen Operationsmethode nahe bringen zu können, Ängste zu nehmen und Fragen zu beantworten, lädt Dr. Harald Löw zusammen mit dem niedergelassenen Chirurgen und Orthopäden Arndt Lehnen zu einer Patientenveranstaltung ein – im Rahmen der Vortagsreihe „Gesundheit im Fokus“, anlässlich 50 Jahre Elisabeth-Krankenhaus. Kooperationspartner ist der Förderverein „proEli“. Am Mittwoch, 8. März, ab 18 Uhr, steht er allen Interessierten zum Thema SuperPath im Raum 5 in der Verwaltung des Elisabeth-Krankenhauses, Hubertusstraße 100, zur Verfügung. Dr. Harald Löw bittet darum, sich unter 02166 / 394 20 72 zu der kostenfreien Veranstaltung anzumelden. Weitere Informationen gibt es unter www.sk-mg.de.

(Report Anzeigenblatt)