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Wanderwege vor der Tür

Wanderwege vor der Tür
Wege-Scout Wilfried Schröder weiß, was die Zeichen an den Bäumen zu bedeuten haben. Jedes Wochenende unternimmt er ausgiebige Erkundungsgänge durch die Region.
Rheindahlen/Umland. Fast jedes Wochenende unternimmt der Rheindahlener Wilfried Schröder ausgiebige Erkundungsgänge in unserer Region, um schöne neue Wanderwege zu finden. „Viele wissen einfach nicht, was unser Gebiet diesbezüglich zu bieten hat“, sagt der erfahrene Wege-Scout. Von Bert Stevens

Die passende Kleidung, das richtige Schuhwerk – und schon kann es nach dem Motto „Das Wandern ist des Müller’s Lust“ losgehen. Wandertouren mit dem Wander-Scout gestalten sich natürlich sehr ausgiebig, nehmen oft viele Stunden in Anspruch und fordern somit schon einiges an Energie, eine gewisse körperliche Fitness kann als Voraussetzung für eine solche Wandertour angesehen werden. Aber Wilfried Schröder weiß: „Man kann auch ohne einen Wanderführer auskommen und sich die Zeit und Wegstrecke selbst einteilen. Es gibt hier bei uns erstklassige Wanderwege, deren Verlauf durch eine besondere Kennzeichnung an den Bäumen leicht zu erkennen ist!“

Und in der Tat: Viele Erlebnispunkte in Sachen Wandern befinden sich bereits vor unserer Haustür. Hier empfiehlt der ehrenamtliche und erfahrene Wege-Scout des Zweckverbandes Naturpark Schwalm-Nette, der zusätzlich als Wegeauszeichner des Vereins Niederrhein-Wandern, sowie als Auszeichner der städtischen Wanderwege fungiert, und somit alle Pfade und Routen genauestens kennt, unter anderem die kommunalen Rundwanderwege, der näheren Umgebung, die hier durch Wald und Feld führend schon reichlich vertreten sind. Dazu noch kleine und größere Mühlen-Runden im Raum Wegberg, die sogar viel Historisches zu bieten haben und auch mal in einem schönen Restaurant zu Kaffee und Kuchen, oder auch zu einem kulinarischen Mittagessen einladen. Wilfried Schröder: „Ob Dahlheimer Wald, Birgelener Wald, ob Elmpter Schwalmbruch – überall erlebt man feinste Natur. In den Feuchtgebieten haben viele Vogel- und Entenarten ihr Zuhause. An der Lüttelforster Schwalm begegnet man sogar dem Biber und dem Eisvogel und mit etwas Glück im Birgelener „Urwald“ bei Wildenrath, lassen sich Wildschweine in freier Wildbahn erleben.“

Und im Stadtgebiet Mönchengladbach selbst? „Es gibt Touren in und um unsere Stadt, die viel Sehenswertes zu bieten haben. Und auch hier gibt es historische Punkte, die den Weg lohnend machen. Eine Wanderung auf den Nierspfaden ist zum Beispiel immer ein schönes Erlebnis“, sagt Wilfried Schröder. Auch der Buchholzer Wald und der Hardter Wald, direkt vor den Toren Rheindahlens, laden zum Wandern ein. „Man sollte sich aber immer an den Kennzeichnungen der Wege orientieren“, rät Wilfried Schröder.

„Die Wanderwege unserer Heimat teilen sich auf durch das weiße W auf blauem Grund, das große A 1 bis 12, das große X – und zuletzt die Stadtwege U bis Z. Das weiße W und A sind Rundwanderwege mit Parkplatz. Das X und die Stadtwege beginnen an einem bestimmten Punkt und enden an einer Bushaltestelle. Doch bei allen Touren sollte man stets eine Karte mitführen oder über Handy mit GPS vertraut sein.

Angemerkt sei noch: Wer längere Gruppenwanderungen vorzieht, zum Beispiel durch den herrlichen Naturpark Schwalm-Nette mit seinen Premiumwegen, kann sich auch gerne dem erfahrenen Wege-Scout Wilfried Schröder anschließen.

(Report Anzeigenblatt)