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Alte Ansichten aus Erkelenz

Alte Ansichten aus Erkelenz
Heimatvereins-Vorsitzender Günther Merkens, Ulrich Lowis vom Vorstand der Raiffeisenbank Erkelenz, Heimatvereins-Geschäftsführer Theo Görtz, Hans-Josef Pisters und Hubert Rütten (v.l.). FOTO: Heinz-Gerd Wöstemeyer
Erkelenz. Der Heimatverein der Erkelenzer Lande ist mit drei weiteren neuen Publikationen an die Öffentlichkeit gegangen. Neben einer Ausstellungsdokumentation „Made in Erkelenz“ ist der Kalender 2019 „Erkelenz in alten Ansichten“ und ein Flyer aus der Info-Mappe „Bedeutende Bau- und Kunstwerke in Erkelenz“ erschienen. Von Heinz-Gerd Wöstemeyer

„Diesmal haben wir alte Postkarten aus den Dörfern ausgewählt, die bereits jetzt oder demnächst nicht mehr auf der Landkarte zu finden sind“, sagt der Heimatvereins-Vorsitzende Günther Merkens bei der Vorstellung des neuen Kalenders für 2019 „Erkelenz in alten Ansichten“ mit Fingerzeig auf den Braunkohletagebau. So sind der Bahnhof Immerath mit der erst kürzlich zerstörten Windmühle abgebildet, ebenso das ehemalige St. Josefskloster in Borschemich und Postkartengrüße, etwa „aus Pesch über Erkelenz“ oder Keyenberg und Kuckum. Der großformatige Kalender wurde von Hubert Rütten und Rainer Merkens zusammengestellt; er ist in einer Auflage von 500 Stück erschienen und zum Preis von 7,50 Euro erhältlich.

Auch mit dem Flyer über die „Heilig-Kreuz Kirche Keyenberg“, der ebenfalls mit 500 Stück aufgelegt wurde, thematisiert der Heimatverein die verlorene Heimat durch den Tagebau. In nicht allzu ferner Zukunft wird der „Dom an der Niers“ abgebrochen werden. Der Flyer Nr. 21 sei Teil der Info-Mappe „Bedeutende Bau- und Kunstwerke in Erkelenz“, erklärt Günther Merkens. Der Text wurde von Hans-Josef Pisters verfasst, der bereits vor vier Jahren für den Heimatverein an dem Buch „Schriftenreihe Band 28, Keyenberger Kirche“ maßgeblich beteiligt war; die Fotos stammen von Ingrid Hagel und Wolfgang Lothmann. Der Flyer ist kostenlos erhältlich.

Eine knapp 100-seitige Ausstellungsdokumentation widmet der Heimatverein der Ausstellung „Made in Erkelenz Holz – Stein – Metall, die im März/April 2017 im Haus Spiess gezeigt wurde. „In der Ausstellung haben wir Erkelenzer Künstler vorgestellt, die hier den Mittelpunkt ihres Lebens und der Arbeit hatten“, erklärt Merkens, „die Ausstellung soll durch die Dokumentation langfristig erhalten bleiben.“ Die von der Raiffeisenbank Erkelenz gesponserte Broschüre – Auflage 1 000 Stück – wird kostenlos abgegeben; Spende erwünscht.

(Report Anzeigenblatt)