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SPD legt Positionspapier zum Thema Digitalisierung vor
Bereit fürs digitale Zeitalter

Mönchengladbach (ysl). Für das Jahr 2015 hat sich die lokale SPD als eines ihrer Hauptthemen die „digitale Revolution“ auf die Fahnen geschrieben. Zu diesem Zweck hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die im ersten Schritt ein Positionspapier erstellt hat. SPD-Fraktionsvorsitzender Felix Heinrichs, JuSo-Vorsitzender Johannes Jungilligens, Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel und Landtagsabgeordneter Hans-Willi Körfges präsentierten nun die Eckpunkte. Von Yvonne Simeonidis

„Bis dato sind das alles noch Ideen“, gibt Johannes Jungilligens zu. Fünf Gedanken um genau zu sein, die den Rahmen des nun beginnenden Dialogprozesses bilden sollen.

Konkrete Vorschläge, wie etwa ein Ausbau von schnellen Datenleitungen bis 2018 möglich, wie die Verwaltung unter Einsatz von Technik bürgerfreundlicher werden kann, kostenloses Internet in Innenstädten oder wie digitale Vernetzung zur Förderung der lokalen Wirtschaft genutzt werden kann, sollen im Laufe des Jahres erarbeitet werden.

„Wir werden eine Reihe von Veranstaltungen durchführen“, erklärt Gülistan Yüksel. „Dazu zählen Podiumsdiskussionen, runde Tische oder das Einladen von Fachleuten“, fügt Fraktionsvorsitzender Felix Heinrichs hinzu. „Wir möchten nicht von oben dozieren, sonder mit Leuten, die sich auskennen, sprechen und konkrete Ziele erarbeiten“, fügt Jungilligens abschließend hinzu.

Bis zum Parteitag im Herbst will man dann ein Zwischenpapier mit konkreten Vorschlägen vorlegen, das auch beim Bundesparteitag der SPD im September eingebracht werden soll. Landtagsabgeordneter Hans-Willi Körfges sieht die lokale SPD hier auf einem guten Weg. „Mit dem, was aktuell auf Landesebene passiert, passt das perfekt zusammen. Unsere Ministerpräsidentin wird in Kürze eine Regierungserklärung abgeben, die genau diese Themen in den Fokus rückt.“

Bei all ihren Anregungen auf dem Weg zur „digitalen Revolution“, betonten die SPD-Vertreter jedoch auch, dass es zu jedem digitalen Angebot im Gegenzug auch weiterhin einen Ansprechpartner, eine Möglichkeit vor Ort geben muss. „Es sollen wirklich alle abgeholt werden“, betonte Yüksel.

(Report Anzeigenblatt)