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Gesundes und gewaltfreies Aufwachsen ermöglichen

Gesundes und gewaltfreies Aufwachsen ermöglichen
Alle Beteiligten verabschiedeten die gemeinsam erarbeitete Geschäftsordnung. FOTO: Stadt Mönchengladbach
Mönchengladbach. Verbindliche Zusammenarbeit vereinbart: Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie und Akteure aus dem Sozial- und Gesundheitswesen haben sich zur Vernetzung und Kooperation verpflichtet. Von der Redaktion

Um Entwicklungsmöglichkeiten von Familien und Kindern in Mönchengladbach zu verbessern und eine flächendeckende, bedarfsgerechte Versorgung durch präventive Angebote zu gewährleisten, hat sich vor drei Jahren das Netzwerk Frühe Hilfen gegründet. Jetzt haben die Beteiligten die gemeinsam erarbeitete Geschäftsordnung auch offiziell verabschiedet und unterzeichnet.

Beigeordnete Dörte Schall betont, dass die Akteure des Mönchengladbacher Netzwerks Frühe Hilfen einen niedrigschwelligen und präventiven Ansatz verfolgen, um das gesunde und gewaltfreie Aufwachsen von Kindern in Mönchengladbach zu ermöglichen. Das multiprofessionelle Netzwerk setzt sich aus Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens sowie der Jugendhilfe zusammen. Hauptziele sind der regelmäßige intensive fachliche Austausch der unterschiedlichen Professionen, die Abstimmung der Angebote untereinander sowie die Entwicklung von bedarfsgerechten Projektideen und deren Umsetzung.

Durch diesen Zusammenschluss können Mönchengladbacher Familien passgenau beraten, Angebote vermittelt und frühzeitig unterstützt werden. Das Mönchengladbacher Netzwerk Frühe Hilfen wird von Samira Hlaouit, Netzwerkkoordinatorin im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie geleitet und ist gefördert durch die „Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen“.

Mitglieder des Netzwerkes Frühe Hilfen in Mönchengladbach sind unter anderem: Kinderärzte, Schwangerschaftsberatungsstellen / Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, Hebammen / Familienhebammen, Gynäkologen, Geburtskliniken, der Fachbereich Gesundheit und der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt, der Kinderschutzbund und die Familienbildungsstätte, das Jobcenter und die Arbeitsagentur, Interdisziplinäre Frühförderstellen und Migrationsberatungsstellen, der Rehaverein, der Caritasverband und der Sozialdienst katholischer Frauen sowie Träger von Kitas und Familienzentren.

(Report Anzeigenblatt)