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Neues Modell für Müll liegt auf dem Tisch

Mönchengladbach. Der Mags Verwaltungsrat hat jetzt über Gebührenmodelle zur Einführung der Rolltonne im Restmüllbereich beraten. Damit kam er dem Auftrag aus der Sitzung vom 18. Mai nach, Lösungsansätze zu erarbeiten. Modellrechnungen und Varianten mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen wurden diskutiert. Im Ergebnis empfiehlt der Verwaltungsrat eine Variante, die noch dem Rat der Stadt vorgelegt werden muss und die eine Zweiteilung in einen haushaltsbezogenen Grundpreis und einen Leistungspreis vorsieht. Dieses Modell führe zu einem fairen, gerechten Angebot. Damit es umgesetzt werden kann, muss die Anzahl der Haushalte pro Grundstück bei den Hauseigentümern abgefragt werden. Erst danach können die konkreten Gebühren für die einzelnen Grundstücke ermittelt werden. Darüber hinaus wird empfohlen, Behälter mit Füllstandsmarkierungen einzusetzen, so dass künftig nur das passgenaue Volumen abgerechnet wird. Von der Redaktion

Ein Drei-Personen-Haushalt mit Biotonne hat etwa einen Mindestbedarf von 90 Liter Restmüll bei zweiwöchentlicher Leerung. In diesem Fall würde eine 120-Liter Tonne mit Markierung bei 90-Liter zur Verfügung gestellt. Über die Abfallgebührensatzung wird Ende 2018 entschieden.

(Report Anzeigenblatt)