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Neuwerk: Was macht eine Bauchstation?

Neuwerk. Am Donnerstag, 23. Juni, stellt sich die Bauchstation des Krankenhauses Neuwerk der Öffentlichkeit vor. Von Klaus Schröder

Es ist allen Abteilungen des Krankenhauses Neuwerk ein großes Anliegen, die Behandlung am und für den Patienten, medizinisch aber auch organisatorisch stets zu verbessern. Das bedeutet, mehrere Untersuchungen ohne große Wartezeit dazwischen abzuwickeln, dem Patienten schnell eine Diagnose zu übermitteln, um weitere Schritte wie Operation oder Therapie zeitnah einleiten zu können. Und dadurch insgesamt die Liegezeit zu verkürzen, um den Patienten schneller in seine gewohnte Umgebung entlassen zu können. Diese drei großen Plus vereinigt die Bauchstation am Krankenhaus Neuwerk auf sich. Am Donnerstag, 23. Juni, stellt sich die interdisziplinär arbeitende Station mit einem Aktions- und Informationsnachmittag der Öffentlichkeit vor. An diesem Tag erläutern Oberärzte und Chefärzte der drei beteiligten Abteilungen die Organisation und Struktur der Bauchstation. Von 14 bis 18 Uhr sind Besucher und Interessierte eingeladen, sich zu informieren, Diagnosegeräte auszuprobieren und in einer offenen Fragestunde mit den Ärzten zu diskutieren. Auf Infotafeln werden Erkrankungen und Symptome, mit denen der Erkrankte Patient der Bauchstation wird, erklärt sowie die organisatorischen Abläufe vorgestellt. Die Selbsthilfevereinigung für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs (ILCO) ist mit einem Informationsstand vertreten. Der Tag findet im Foyer des Krankenhauses Neuwerk an der Dünner Straße 214–216 statt. Die Abteilungen Viszeralchirurgie, Innere Medizin und Gynäkologie sind an der Bauchstation beteiligt. Auf der gemeinsam geführten Station werden seither Patienten mit undefinierten Bauchschmerzen aus allen drei Abteilungen betreut. Hier agieren die Chefärzte Prof. Dr. Frank A. Granderath (Allgemeinchirurgie), Prof. Dr. Dinko Berkovic (Innere Medizin), Dr. Ralf Dürselen (Gynäkologie) gemeinsam schneller besser ganz nah am Patienten. „Weil wir die medizinische Kompetenz am Patientenbett bündeln, können wir schneller Entscheidungen über die Behandlung treffen. Das entlastet den Patienten und seine Angehörigen“, so Prof. Granderath.

(StadtSpiegel)